18 Erster Theil.
Vom Worte Gottes.
Mel. Nun danfet alle Gott.
9. S
elobt seist du, o Gott, für deines $ Wortes Lehre! Gib, Vater, daß ich sie mit
Andacht fleißig höre. O, mache doch mein
Herz von Vorurtheilen rein und laß dein *
Wort mein Licht auf meinen Wegen sein. 2. Laß mich im Forschen doch die Wahrheit nie verfehlen, und nie, was schädlich ist, für wahres Heilerwählen. OHöchster, leite selbst den forschenden Verstand, so wird, was du mich lehrst, auch recht von mir erkannt.
3. Wie thöricht ist es doch, bloß andern Menschen glauben! Das heißt, sich selbst den Grund zur ewgen Ruhe rauben. Wer treulich hier dein Wort zu seiner Nichtschnur macht, dem gibt es Licht und Trost auch in der Todesnacht.
4. Mein Gott, bewahre mich vor aller falschen Lehre, und hilf, daß ich dein Wort mit festem Glauben ehre! Gib deinen Geist


