12 Erster Theil. Vom Worte Gottes.
damals schon bekannt den Menschen deine Rechte. Buletzt ist noch dein lieber Sohn, o Vater, von des Himmels Thron selbst kommen, uns zu lehren.
3. Mit Lob und Preiß, o höchster Hort, muß Herz und Mund dich ehren; da wir in deinem theuern Wort dich zu uns reden hören. Mach uns durch deinen Geist bereit zu dem, was uns dies Wort gebeut; hier redest du, nicht Menschen.
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4. Hilf, daß der frechen Spötter Schar uns nicht vom Wort abwende; ihr Spott bringt tödtende Gefahr, und nimmt ein schrecklich Ende. O laß dagegen immer mehr dein Wort zu deines Namens Ehr an uns sich kräftig zeigen.
5. Herr, öffne du uns selbst das Herz, daß wir dein Wort recht faſſen! gib, daß wir es bei Freud und Schmerz nie aus den Augen lassen. Laß uns nicht Hörer nur allein, nein, Vater, laß uns Thäter sein, und uns nicht selbst betrügen.
6. Der Same wird am Weg sofort vom Teufel weggenommen; in Fels und Steinen kann das Wort zu feiner Wurzel kommen. Der Same, der in Dornen


