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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst ] Gebete zur Hausandacht
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Episteln

stiefelt, als fertig zu treiben das Evangelium des Frie dens, damit ihr bereitet seid. Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr aus: löschen könnet alle feurigen Pfeile des Bösewichts. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Gei­stes, welches ist das Wort Gottes.

Evangelium: Joh. 4, v. 47.54.

Und nd es war ein Königischer, deß Sohn lag frank zu

Kapernaum. Dieser hörete, daß Jesus kam aus Ju­däa in Galiläam, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinab käme und hülfe seinem Sohn, denn er war todikrant. Und Jesus sprach zn ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Königische sprach zu ihm: Herr, komme hinab, ehe denn mein Kind stirbt. Jesus sprach zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebt. Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und indem er hinab ging, begegneten ihm seine Knechte verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebt. Da forschete er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber. Da merkete der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebet. Und er glaubete mit seinem ganzen Hause. Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus that, da er aus Judäa in Galiläam tam.

Am XXII. Sonntage nach Trinitatis. Epistel: Phil 1, v. 3.11.

ch danke meinem Gott, so oft ich euer gedenke,( wel­

euch alle, und thue das Gebet mit Freuden) über eu­rer Gemeinschaft am Evangelio, vom ersten Tage an bis hierher. Und bin desselbigen in guter Zuversicht, daß, der in euch angefangen hat das gute Wert, der wird es auch vollführen bis an den Tag Jesu Christi. Wie es denn mir billig ist, daß ich dermaßen von euch allen halte, darum, daß ich euch in meinem Herzen habe, in diesem meinem Gefängniß, darinnen

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