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Episteln
die Gabe gesund zu machen, in demselbigen Geift; einem Andern Wunder zu thun; einem Andern Weissagung: einem Andern, Geister zu unterscheiden, einem Andern mancherlet Sprachen: einem Andern die Sprachen auszulegen. Dieß aber Alles wirket derselbige einige Geist, und theilet einem Jeglichen seines zu, nach dem er will. Evangelium: Luf. 19, b. 41-48.
Und als er, der Herr Jesus, nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinete über sie und sprach: Wenn du es wüßtest, so würdest du auch bedenken, zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dient. Aber nun ist es vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten. Und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum, daß du nicht erkannt hast die Zeit, darinnen du heimgesucht bist. Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darinnen verkauften und kauften, und sprach zu ihnen: Es stehet geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus, ihr aber habt es zur Mördergrube ge macht. Und er lehrete täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volt trachteten ihm nach, daß sie ihn umbrächten. Und fanden nicht, wie sie ihm thun sollten, denn alles Volk hing ihm an und hörete ihn.
Am XI. Sonntage nach Trinitatis. Epistel: 1. Kor. 15, v. 1-10.
ch erinnere euch aber, lieben Brüder, des Evangelii,
nommen habt, in welchem ihr auch stehet, durch welches ihr auch selig werdet, welcher Gestalt ich es euch verkündiget habe, jo ihr es behalten habt, es wäre denn, daß ihrs umsonst geglaubt hättet. Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, welches ich auch empfangen habe, daß Chris stus gestorben sei für unsere Sünden, nach der Schrift. Und daß er begraben sei, und daß er auferstanden sei am dritten Tage, nach der Schrift. Und daß er gefehen worden ist von Kephas, darnach von den Zwölfen. Dar nach


