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Hausbuch : tägliche Andachten für die Hausgemeine / hrsg. vom Ev. Bücher-Verein
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Frizgen; die wirst du zu Sürften setzen in aller Welt. Ich will deines Tamens gedenken von Kind zu Kindeskind; darum werden dir dans Fen die Völker immer und ewiglich.

Der ganze Pfalm handelt von den zwei höchsten Schönheiten, näm­

lich in Vers 1-9. von der Schönheit JEsu, des Bräutigams Seiner Gemeine, und in den übrigen Versen von der Schönheit Sei­ner Gläubigen. Hiergegen erbleicht das Licht der Sonne und alle Sterne sind dunkel. Christus ist die allervollkommenste Schönheit. Er ist die Herrlichkeit und Fülle Gottes. Er ist schön als Mensch und Gott, schön in Schmach und Spott. Er heißt auserwählt unter vielen Tausenden, Seine Augen wie Taubenaugen so rein und helle und leut­selig, wie mit Milch gewaschen. Wozu aber Einzelnes sagen, da, Alles in Allem, Christus der Schönste ist unter den Menschenkindern. Seine Lippen sind holdselig man frage nur den Schächer am Kreuze und Maria Magdalena und Alle, die von diesen Lippen das ewige Leben in Vergebung der Sünden empfangen haben. Gott hat Ihn gesegnet mit überschwenglichem Reichthum zum Heile Seiner Christenheit. Aus diesem Segen Christi fließen nun alle Gaben: Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Wie ein geschmückter Held, geschmückt mit dem unüberwindlichen Panzer der Gerechtigkeit und mit scharfen Pfeilen, nämlich mit dem Worte, das aus Seinem Munde geht und durch­bringet, bis daß es scheidet Seel' und Geist, und Mark und Bein, zieht Christus durch diese Welt. Was Ihm widerstehen will, ist ge­richtet, noch ehe es gerichtet wird. Aber Sein Volk, das elend ist von dem Fluche Gottes, behält dieser König bei Recht. Er führt den aller­höchsten Ehrentitel: Gott. Dein Gott falbet dich mit Freudenöl, d. H. mit den unendlichen Gaben des heiligen Geistes, so daß nun von dem Haupte dieses Hohenpriesters und Königs Jesu der Balsam in Seine Seleider, d. h. auf Seine Gläubigen fließt. Pf. 133.

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Bie herrlich wird nun die Braut, die Gemeine Christi, sein, da sie in keinem andern Schmucke als in dem selbsteigenen Christi dasteht. Was ist köstlicher als Gold? Hier ist's. Wie ganz herrlich inwendig muß doch Christus Seine Gläubigen schmücken mit Gaben und Gna­den, wie groß muß die Freude und Wonne sein in des Königs Pallaſt, d. h. wie kräftig und süß muß der heilige Geist den Gläubigen mit Seinem Troste beiwohnen, da die Gläubigen mit Lust ihres Volkes und Vaters Hauses vergessen, d. h. den ganzen alten Menschen mit all' seinen Lüsten, Begierden und Sinnen drangeben. Der Herr schenke uns Seinen Geist, daß wir Ihn erkennen in Seiner Schönheit und Allgenugsamkeit, also daß es uns leicht ist, Ihm zu folgen und zu danken immer und ewiglich.

Gebet. Herr Gott, himmlischer Bater, wir danken Deiner Gnade, daß Du uns Deinen Sohn gesandt haft und Ihn gesetzt zum Könige der Gerechtigkeit und zu unserm Heilande und Erlöser, der uns aus dem Reiche der Finsterniß errette, und uns Gerechtigkeit, Heil