vor der Beichte.
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Ihm sollen wir nachstreben. Ihm ähnlich zu werden, sollen wir alle unsere Kraft aufbieten und keine Gelegenheit, kein Mittel ungenützt dahin schwinden lassen, wodurch wir das in und durch ihn aufgesteckte Ziel erreichen könUnd deshalb müssen wir uns oft an ihn erinnern. Wo aber kann dies wohl besser, wo nachdrucksvoller geschehen, als bei der Feier seines Gedächtnißmahles? Die heilige Stille, welche hier herrscht, der gemeinſame Zweck, welcher Alle vereinet, stimmt unsere Seele ernst, richtet unsern Blick hin auf das, was der Meister für uns gethan hat, und erinnert uns an das, was uns zu thun obliegt. Große, wichtige Gedanken treten da vor unsere Seele und fordern unsere ganze Aufmerksamkeit. Fromme Entschließungen keimen in unserm Herzen und frohe Hoffnungen heben unsre Brust. Wie können wir aber aufmerksam genug sein, wenn die Dinge der Außenwelt nicht wenigstens auf einige Zeit aus unserm Gedächtnisse gebannt sind? Wie können unsre Entschließungen gegründet ſein, wie unsere Hoffnungen mit Erfolg gekrönt werden, wenn unser Gemüth bei ihrem Entſtehen nicht geſammelt ist? Wenn unsere Gedanken, Wünsche und Hoffnungen nicht in dem Einklange stehen, der dabei durchaus er
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