Liederdichter.
Rutilius, Martin, geb. 1550 zu Düben, Archidiaconus zu Weimar, gest. 18. Januar 1618. Nr. 175, V. 1-6.
Sacer, Gottfried Wilhelm, geb. 11. Juli 1635 zu Naumburg, ein gelehrter und frommer Mann, 1690 Kammerconsulent in Wolfenbüttel, geft. 8. September 1699. Nr. 77.
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Schade, Johann Caspar, geb. 13. Januar 1666 zu Kühndorf in Thüringen, früh verwaist, durch A. H. Francke in Halle bekehrt 1685, 1691 Diaconus an der Nicolaikirche zu Berlin, Speners Kollege, predigte mit jugendlichem Eifer, starb schon 25. Juli 1698. Nr. 347. 358.
Schalling, Martin, geb. 21. April 1532 zu Straßburg; Schüler Melanchthons, nach vielen Mißhelligkeiten in den Lehrstreitigkeiten endlich Pastor zu Nürnberg feit 1585; gest. 29. Dezember 1608. Nr. 212.
Schenk, Hartmann, geb. 7. April 1634 zu Ruhla bei Eisenach, Diaconus zu Ostheim, gest. 2. Mai 1681. Nr. 119.
von Schenkendorf, Mar, geb. 11. Dezember 1784 zu Tilsit, Referendar zu Königsberg, zog mit in die Freiheitsfriege, ward 1816 Regierungsrath in Coblenz, starb schon 11. Dezember 1817. Neben seinen allbekannten Vaterlandsliedern dichtete er auch manche geistliche. Nr. 68.
Schirmer, Michael, geb. 1606 zu Leipzig, 1643 Conrector am grauen Kloster zu Berlin, nannte sich wegen seiner vielfachen Leiden den deutschen Hiob"; gest. 4. Mai 1663. Nr. 6. 93.
von Schmid, Christoph, geb. 15. August 1768 zu Dinkelsbühl; Domherr zu Augsburg, bekannter Jugendschriftsteller; gest. 3. September 1814. Nr. 19.
Schmidt, Johann Gusebius, geb. 1669 zu Hohenfeld bei Erfurt, Pastor zu Siebleben bei Gotha, gest. 1745. Nr. 128.
Schmolck, Benjamin, geb. 21. Dezember 1672, Sohn des Pastors zu Bräuchitschdorf in Schlesten, von der Universität Leipzig kehrte er 1694 als Gehülfe seines Vaters zurück, ward 1702 Diaconus in Schweidniß, erlebte den großen Brand der Stadt 1716, und wirkte in reichem


