Neujahr.
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uns sein; Sie singen in den Lüften frei, Daß Gott mit uns versöhnet sei.
3. Ist Gott versöhnt und unser Freund: Was kann uns thun der arge Feind? Troß Teufel und der Höllen Pfort! Das Jesulein ist unser Hort.
4. Er bringt das rechte Jubeljahr; Was trauern wir denn immerdar? Frisch auf, jeßt ist es Singens Zeit, Das Jesulein wendt alles Leid. Cyriacus Schneegaß. ORI Weise: Machs mit mir Gott nach deiner Güt.
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30.
Ein Jahr geht nach dem andern hin, Der Ewigfeit entgegen, Ach, möchte doch der träge Sinn Dies fleißiger erwägen. Ach, brächte doch ein jedes Jahr Viel neue gute Früchte dar.
2. Allein wo ist, wo ist die Frucht, Die wir bisher getragen? Wie oft hat Gott umsonst gesucht, Wie hat er müssen klagen! Gs that ihm weh, wenn seine Hand Anstatt der Frucht nur Blätter fand.
3. Haut ab, spricht er, den kahlen Baum, Der keine Früchte träget! Was nimmt er andern Saft und Raum? Komm, Tod! der alles schläget, Komm, leg die Art der Wurzel an, Thu einen Streich, so ists gethan.
4. Allein der treue Heiland spricht: Laß ihn dies Jahr noch stehen! Trägt er noch keine Früchte nicht, Ich hoff sie noch zu sehen. Ach, halt des strengen Urtheils Lauf Doch dies Jahr noch, mein Vater, auf.
5. So gieb denn, lieber Heiland, Kraft, Dies Jahr viel Frucht zu bringen. Ach, laß doch deines Geistes Saft In unsre Zweige dringen. Schütt auch auf unsrer Eltern Haus Viel Gnade, Kraft und Segen aus. 110
Joh. Jac. Rambach.
Weise: Meinen Jesum laß ich nicht.
31. Jesus soll die Losung sein, Da ein neues Jahr erschienen; Jesu Name soll allein Denen zum
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