Weihnachten.
25
8. Du hast dem Meer sein Ziel gesteckt, Und wirst mit Windeln zugedeckt; Bist Gott und liegst auf Heu und Stroh, Wirst Mensch, und bist doch A und O. Halleluja.
9. Du bist der Ursprung aller Freud, Und duldest so viel Herzeleid; Bist aller Heiden Trost und Licht, Suchst selber Trost und findst ihn nicht. Halleluja.
10. Du bist der süßste Menschenfreund, Doch sind dir so viel Menschen feind; Herodis Herz hält dich für Greul, Und bist doch nichts als lauter Heil. Halleluja.
11. Ich aber, dein geringster Knecht, Ich sag es frei und mein es recht: Ich liebe dich, doch nicht so viel, Als ich dich gerne lieben will. Halleluja.
12. Der Will ist da, die Kraft ist klein, Doch wird dir nicht zuwider sein Mein armes Herz, und was es kann, Wirst du in Gnaden nehmen an. Halleluja.
13. Hast du doch selbst dich schwach gemacht, Erwähltest, was die Welt veracht; Warst arm und dürftig, nahmst vorlieb, Da, wo der Mangel dich hintrieb. Halleluja.
14. Du schliefst ja auf der Erden Schooß, So war dein Kripplein auch nicht groß; Der Stall, das Heu, das dich umfing, War alles schlecht und sehr gering. Halleluja.
15. Darum hab ich so guten Muth, Du wirst auch halten mich für gut. O Jesulein, dein frommer Sinn, Macht, daß ich so voll Trostes bin. Halleluja.
16. Bin ich gleich Sünd und Laster voll, Hab ich gelebt nicht, wie ich soll; Ei, kommst du doch deswegen her, Daß sich der Sünder zu dir kehr. Halleluja.
17. Hätt ich nicht auf mir Sündenschuld, Hätt ich kein Theil an deiner Huld; Vergeblich wärst du mir geborn Wenn ich nicht wär in Gottes Zorn. Halleluja.
18. So faß ich dich nun ohne Scheu, Du machst mich alles Jammers frei, Du trägst den Zorn, du würgst den Tod, Verkehrst in Freud all Ängst und Noth. Halleluja.
19. Du bist mein Haupt, hinwiederum Bin ich dein Geistl. Liederbuch,
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