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Geistliches Liederbuch aus dem Schatz der Kirche alter und neuer Zeit gesammelt / herausgegeben vom christlichen Verein im nördlichen Deutschland
Entstehung
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Weihnachten.

ist der güldnen Sterne Schaar, Diese Aeuglein sind viel schöner.

10. O daß doch ein so lieber Stern Soll in der Krippen liegen! Für edle Kinder großer Herrn Gehören güldne Wiegen. Ach! Heu und Stroh sind viel zu schlecht; Sammt, Seiden, Purpur wären recht, Dich, Kindlein drauf zu legen.

11. Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu, Ich will mir Blumen holen, Daß meines Heilands Lager sei Auf Rosen und Violen; Mit Tulpen, Nelken, Rosmarin Aus frischen Gärten will ich ihn Von oben her bestreuen.

12. 3ur Seiten will ich hier und da Viel weiße Lilien stecken, Die sollen seiner Aeuglein Paar Im Schlafe sanft bedecken. Doch liebt* vielleicht das dürre Gras Dir, Kind­lein, mehr als alles das, Was ich hier nenn und denke.

13. Du fragest nicht nach Lust der Welt, Noch nach des Leibes Freuden; Du hast dich bei uns eingestellt, An unsrer Statt zu leiden, Suchst meiner Seelen Trost und Freud Durch allerhand Beschwerlichkeit, Das will ich dir nicht wehren.

14. Gins aber, hoff ich, wirst, du mir, Mein Heiland, nicht versagen, Daß ich dich möge für und für In, bei und an mir tragen; So laß mich doch dein Kripplein sein, Komm, komm und lege bei mir ein Dich und all deine Freuden.

15. Zwar sollt ich denken, wie gering Ich dich bewirthen werde, Du bist der Schöpfer aller Ding, Ich bin nur Staub und Erde; Doch bist du so ein lieber Gast, Daß du noch nie verschmähest hast Den, der dich gerne siehet.

P. Gerhardt.

Weise: Wie reizend und wonnig.

19.

Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all Zur Krippe her, kommet in Bethlehems Stall, Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht Der Vater im Himmel für Freude uns macht!

* beliebt.