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5.
1. O Haupt voll Blut und Wunden,* Voll Schmerz, bedeckt mit Hohn;* O göttlich Haupt, umwunden* Mit einer Dornenkron'!* Haupt,
das and'rer Ehren* Und Kronen würdig ist,* Sei mir mit frommen Zähren,* Sei tausendmal gegrüßt.
2. Der Purpur Deiner Wangen,* Der Lippen frisches Roth,* All Schönheit ist vergangen* In bitt'rer Todesnoth!* Doch leuchtet aus den Blicken * Noch himmlische Geduld,* Die Sünder zu beglücken * mit gnadenreicher Huld.
3. Ach, Herr! was Du erduldet,* Jst Alles meine Last;* Ich habe das verschuldet,* Was Du getragen haft. Ich bin's, o Herr, ich Armer,* Der dies verdienet hat;* O tilge, mein Erbarmer,* Doch meine Missethat!
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Ofterlieder.
1.
1. Das Grab ist leer, der Held erwacht,* Der Heiland ist erstanden;* Da sieht man seiner Gottheit Macht,* Sie macht den Tod zu Schanden;* Ihm kann kein Siegel, Grab noch Stein,* Kein Felfen widersteh'n;* Schließt ihn der Unglaub' selber ein,* Er wird ihn siegreich seh'n. Aleluja, alleluja, alleluja!
2. Seht, Christen, wie der Gottessohn,* Der Hölle Ueberwinder,* Sich schwingt vom Kreuz zum höchsten Thron,* Als Mittler für uns Sünder.* Er drückt dem theuren Lösungskauf,* Der Herr von Wort und That,* Das Siegel seiner Gottheit auf, * Wie Er versprochen hat.


