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Weihnachts- Lieder.
9. Durch Eines Sünde fiel| Vielleicht schon in gar kurzer Zeit, die Welt; Ein Mittler ists, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schüßt,
Wird dieses Licht mit seinem Schein Dein Himmel und dein Alles ſein.
4. Laß nur indessen helle schei
nen
Der in des Vaters Schooße sizzt? 10. Jauchzt Himmel, die ihr ihn erfuhrt, Den Tag der heiligsten Geburt, Und Erde, die ihn heute sieht, Sing' ihm, dem Herrn, ein neues Lied!
11. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, Sein werd' in aller Welt gedacht! Ihn preise, was durch Jesum Christ
Im Himmel und auf Erden ist! Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769).
Mel. O daß ich tausend Zungen hätte.
18. Dies ist die Nacht, da
mir erschienen Des großen Gottes Freundlichfeit; Das Kind, dem alle Engel die
Dein Glaubens- und dein Liebeslicht;
mit Gott mußt du es treulich meinen,
Der Glanz in dieser kleinen Höhle Streckt sich in alle Welt hinein: Er treibet weg der Hölle Macht, Der Sünden und des Kreuzes Nacht.
3. In diesem Lichte kannst du schen
Das Licht der klaren Seligkeit; Wenn Sonne, Mond und Stern vergehen,
Sonst hilft dir diese Sonne nicht; Willst du genießen diesen Schein, So darfst du nicht mehr dunkel sein. 5. Drum Jesu, schöne Weihnachtssonne,
Bestrahle mich mit deiner Gunst! Dein Licht sei meine Weihnachts
wonne
Wie ich des Weihnachtsglanzes Und lehre mich die sel'ge Kunst,
voll
In deinem Lichte wandeln soll. Casp. Nachtenhöfer( 1624-1685).
Mel. Lobe den Herren, den 2c.
nen,
Bringt Licht in meine Dunkelheit, 19. öhe! Der Herr ist Ehre sei
Und dieses Welt- und Himmels
licht Weicht hunderttausend Sonnen nicht.
2. Laß dich erleuchten, meine Seele, Versäume nicht den Gnadenschein!
geboren, Sündern zum Heiland vom Höchsten aus Gnaden erkoren! Lasset uns sein, Seiner Erbarmung uns freu'n! Ist er nicht uns auch geboren? 2. Dunkel bedeckte den Erdkreis; in Finsterniß irrten Völker umher, wie die Heerden, verlassen vom Hirten. Jesus erschien;
Nächte verschwanden durch ihn, Die auch den Weisen verwirrten. 3. Menschen, berufen, sich untereinander zu lieben, Folgten der Zwietracht und
Bitterkeit schändlichen Trieben.


