Gebethe für Kranke.
gen hat, sich zu bekehren, und Reue zu haben, und daß dennoch der Heiland ihm Trost in die Seele sprach, und sagte: Heute noch wirst du bei mir seyn, in meis nes Vaters Reiche. Auch dir sieht Gott in's Herz, er vernimmt auch deine Reue, ob du gleich so schwach bist, daß dein Mund nicht ein lautes Wort zu sprechen vermag. Beruhige dich, und vertraue fest auf Gottes Barmherzigkeit. Wirf deine Sünden und Alles, was dich ångstigt, in das heil. Blut Jesus, welches von so großem Werthe ist, daß ein einziger Tros pfen tausend Welten erlösen könnte. Und endlich, mein lieber Kranker! muß dir der Tag, an welchem du die letzte Wegzehrung empfångst, ein wahrer Festtag seyn. Sieh nur auf dein Kruzifir, und du kannst, ohne Worte aussprechen, doch Gott loben und anbethen. Schon dein beflommenes Schnaufen, das Klopfen deis nes Herzens, die Schläge deiner Pulse sind Gebethe, die Gott hört und sicht.- Dein Kommuniontag ist ein Zag des Heils, er ist die Vereinigung mit deinem Gott, der Anfang deiner ewigen Seligkeit.- Heute aber mußt du noch öfter, als sonst, deinen Blick zu Jesus am Kreuze hinwens den, und dabei denken:
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O mich Glückseligen! wie ist es mir nun so leicht um's Herz! ich bin ausgeföhnt mit Gott, ausgeföhnt mit meinem Nächsten. Durch den Priester bin ich losgesprochen von


