58 3
2. Verlasset die Erde, die Heimat zu sehn, Die Heimat der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde gebaut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut? Ja, ja, ja, ja, dieses allein Kann Ruhplaß und Heimat der Seele nur sein!
3. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht: Tod, Sünde und Schmerzen, die kennt man dort nicht; Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang, Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang. Ruh, Ruh, Ruh, Ruh, himmlische Ruh Im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu.
4. Bei aller Verirrung und Klage allhier Ist mir, o mein Heiland, so wohl stets bei dir! Im Kreise der Deinen sprichst„ Friede!" du aus, Da bin ich in deiner Gemeinschaft zu Haus. Heim, heim, heim, heim, ach ja, nur heim! O komme, mein Heiland, und hole mich heim!
5. Noch sehnt sich nach jener Vollendung mein Geist, Die du mir bei deiner Erscheinung verheißt: Erwacht aus dem Staube, verklärt in dein Bild, Nur dadurch wird endlich mein Heimweh gestillt. Heim, heim, heim, heim, endlich geht's heim, Dann bin ich, mein Heiland, auf ewig daheim! Aus dem Englischen.
Eigene Mel. Dölker Nr. 147.
79. Wo ist Jesus, mein Verlangen, Meiner Seele heller Schein? Wo ist er denn hingegangen? Wo mag er zu finden sein?


