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ihm dann gewendet, Er ist unser Freund, Zu ihm dann gebetet, Zu ihm dann geweint!
3. Nicht Menschen vertraut Den lastenden Schmerz; Zum Himmel empor Erhebet das Herz! Dort wohnet die Weisheit, Die Güte, die Huld, Dort thronet die Gnade Für unsere Schuld.
4. Wir beten zu dir, O Jesu, du Freund: Bewahr uns vor Schuld, Schüß uns vor dem Feind! Du hast uns bewiesen Die göttliche Huld, Du hast uns mit Blute Getilget die Schuld.
5. Drum nahet dem Thron Des Heilands der Welt Mit heiliger Glut, Er stärkt und erhält. Er ging einst hienieden In Menschengestalt, Bracht Frieden und stürzte Des Todes Gewalt.
6. Christus, mein Herr, Der ist und der war, Erscheine der Seel Und bleib immerdar! Dein Leben durchdringe Mein totes Gebein, So kann ich nicht sinken, Denn Christus ist mein.
N. Kaiser.
Eig. Mel. oder: Wenn mein Stündlein. Choralb. Nr. 161.
67. Wenn ich in Todesnöten bin Und weiß nicht Rat zu finden, So nehm ich meine Zuflucht hin zu Christi Tod und Wunden; Darinnen find ich Hilf und Rat Für meine Schuld und Missetat Und wider Tod und Hölle.
2. Es ist kein Schmerz, kein Leid, kein' Not, Kein' Angst so groß auf Erden, So nicht durch Christi Blut und Tod Geheilet könnte werden. Sein Tod mein


