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Mel.: Choralbüchlein Nr. 194.
63. Weil ich Jesu Schäflein bin, Freu ich mich nur immerhin Über meinen guten Hirten, Der mich wohl weiß zu bewirten, Der mich liebet, der mich kennt Und bei meinem Namen nennt.
2. Unter seinem sanften Stab Geh ich ein und aus und hab Unaussprechlich süße Weide, Daß ich feinen Mangel leide, Und so oft ich durstig bin, Führt er mich zum Brunnquell hin.
3. Sollt ich denn nicht fröhlich sein, Ich beglücktes Schäfelein? Denn nach diesen schönen Tagen Werd ich endlich heimgetragen In des Hirten Arm und Schoß. Amen! Ja, mein Glück ist groß! 2uise v. Hayn.
Mel.: Weißt du, wie viel.
64. Weißt du, wer dich innig liebet, Mehr als ich nur sagen kann? Wer dich immer treu umgibet Auf des Lebens dunkler Bahn? Weißt du, wer dir gab das Leben, Teure Eltern dir geschenkt, Wer dir, was du hast, gegeben, Und wer stets an dich gedenkt?
2. Weißt du, wer für dich gestorben Auf dem Berge Golgatha Und den Himmel dir erworben, Als sein Opfertod geschah? Ja, du weißt es und du kenneſt Deinen Hirten Jesus Christ, Dessen Schäflein du dich nennest, Dessen Eigentum du bist.
3. Lieb ihn auch, weil er dich liebet; Dank ihm, daß er dich so liebt; Weine, wenn du ihn betrübet, Daß er alles dir vergibt. Dann wirst du nach diesen


