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Mel.: Der Pilger aus der Ferne. Dölker Nr. 21.
59. So feierlich und stille, Als heute nah und fern, Sei's auch in meinem Herzen Am schönen Tag des Herrn.
2. Es tönen hell die Glocken, Sie tönen nah und fern Und wollen alle laden Ins hohe Haus des Herrn. 3. O, solchem freud'gen Rufe, Wer folgte dem nicht gern? Wer nähme Gnad und Liebe Nicht gern von seinem Herrn?
4. Und sieh, der Glaube leitet, Wie einst der Weisen Stern, Das Herz auf sichrem Pfade Hinauf zu seinem Herrn.
5. Da sind ihm alle Lüste, Der Erde Schmerzen fern; Es lebt in sel'ger Stille Allein in seinem Herrn.
Gebauer.
Mel.: Dölker Nr. 118.
60. So nimm denn meine Hände Und führe mich Bis an mein selig Ende Und ewiglich! Ich kann allein nicht gehen, Nicht einen Schritt; Wo du wirst gehn und stehen, Da nimm mich mit.
2. In deine Gnade hülle Mein schwaches Herz Und mach es endlich stille In Freud und Schmerz; Laß ruhn zu deinen Füßen Dein schwaches Kind; Es will die Augen schließen Und glauben blind.
3. Wenn ich auch gar nichts fühle Von deiner Macht, Du bringst mich doch zum Ziele, Auch durch die Nacht; So nimm denn meine Hände Und führe mich Bis an mein selig Ende Und ewiglich!
Julie K. von Hausmann.


