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Meine Frühlingszeit. Sorglos fie verträumen Und mein Heil versäumen Bringt viel bittres Leid. Wirst du nicht Mein Lebenslicht, Werd ich dir nicht neugeboren, Ist sie mir verloren.
3. Dir allein zu leben Und durch dich zu streben Nach der Heiligung, Torheit zu verlassen, Sündenlust zu hassen, Bin ich nie zu jung. Mache dies Mir recht gewiß, Eh' ich um verlorne Tage Einst vergeblich klage.
4. Dort in deinen Höhen Werden viele stehen, Schön wie Himmelsglanz, Die hier Kinder waren Und Dir sich weihten ganz; Drum sind sie nun auch so früh Zu der Schar der sel'gen Frommen Und zu dir gekommen.
in frühen Jahren
5. Jesu, Freund der Sünder, Der auch für die Kinder Einst auf Erden kam, Owie sanft und stille War dein Herz und Wille, Allem Bösen gram! Herr, auch wir, Wir sollen dir Nach Gedanken und Gebärden Gleichgestaltet werden.
6. Selig, wer dich liebet, Selig, wer sich übet, Gottes Kind zu sein! Diese heil'gen Triebe Gieß durch deine Liebe Unsern Herzen ein, Daß dein Bild, So rein und mild, Dort im schönen Himmelsfaale Ewig an uns strahle! A. Knapp.
Mel.: Dölker Nr. 111.
55. Segne und behüte Uns durch deine Güte! Herr, erheb dein Angesicht Über uns und gib uns Licht!


