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2. Er kennet seine Scharen Am Glauben, der nicht schaut Und doch dem Unsichtbaren, Als säh er ihn, vertraut;:/: Der aus dem Wort gezeuget Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget Und mit dem Wort sich wehrt.:/:
3. Er kennt sie als die Seinen An ihrer Hoffnung Mut, Die fröhlich auf dem Einen, Daß er der Herr ist, ruht.:/: In seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn Die wunderbare Pflanze, Die immerdar iſt grün.:/:
4. Er kennt sie an der Liebe, Die seiner Liebe Frucht Und die mit laut'rem Triebe Ihm zu gefallen sucht,:/: Die andern so begegnet, Wie er das Herz bewegt, Sie segnet, wie er segnet, Sie trägt, wie er sie trägt.:/:
5. So hilf uns, Herr, zum Glauben Und halt uns fest dabei; Laß nichts die Hoffnung rauben; Die Liebe herzlich sei.:/: Und wird der Tag erscheinen, Da dich die Welt wird sehn, So laß uns als die Deinen Zu deiner Rechten stehn!:/: Spitta.
Mel.: Liederstrauß Nr. 3 a.
25. Goldne Abendsonne, Wie bist du so schön! Nie kann ohne Wonne Deinen Glanz ich sehn.
2. Willst du, Sonne, fliehen Mit dem schönen Strahl, Nach dem Meere ziehen Über Berg und Tal?
3. Abendglocken singen Von der Türme Dach Mit gewaltgem Schwingen Dir den Abschied nach.


