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dein Haus. Es ist kein Preis zu teuer, Es ist kein Weg zu schwer, Hinauszustreun dein Feuer Ins weite Völkermeer.
4. Dann werden die Gebeine Im Knochenfeld erweckt Und von dem lichten Scheine Ihr Leuchter angesteckt. Die Strahlen überdunkeln Des Halbmonds Schimmerlicht; Der Minarete Funkeln Entschwindet dem Gesicht.
5. Und wo im Todesschatten Der Satan König iſt, Durch segensvolle Matten Das Menschenblut ihm fließt; Da fällt die heil'ge Flamme Dem Opfrer in den Schoß: Der Mörder wird zum Lamme, Das Opfer sein Genoß.
6. Fern an der Knechtschaft Strande Erwacht ein Durst nach Licht, Und aus dem engen Bande Manch tiefer Seufzer bricht. Da fahren tausend Funken In schwarzer Sklaven Herz; Wer von dem Licht getrunken, Ist frei vom Todesschmerz.
7. Und hoch im starren Norden, Wo ew'ger Schnee noch ruht, Da ist es warm geworden Durch dieses Feuers Glut; Die Herzen sind zerflossen, Das Eis ist aufgetaut, In knospenreichen Sprossen Sich mild der Sommer baut.
8. So ziehen deine Flammen Wie Sonnen um die Welt; Getrenntes fließt zusammen, Das Dunkle wird erhellt; Und wo dein Name schallet, Du König, Jesus Christ, Ein selig Häuflein wallet Dahin, wo Friede ist.


