Die Sechswöchnerin schickt sich zc.
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neft, Nimm's wohl in Acht, und denk daran, Wie viel dir Gutes sei gethan Am Lage deiner Taufe. Amen.
Die Sechswöchnerin schickt sich zu ihrem Kirchengang an.
Aufmunterung.
Wenn Gott eine Wöchnerin gnädig erhalten hat, so soll ihr Mund voll Rühmens sein. Sie soll 1) erwägen, wie schwach und kraftlos sie sich in ihr Bett gelegt, aber auch, wie Gott ihre Kräfte crneuert; daß sie nun gesund und frisch wieder ausgehen kann. 2) Sie soll bedenken, wie andere Wöchnerinnen schwere Krankheiten ausgestanden, ja gar gestors ben sind. 3) Wenn sie überdieß auch ihr Kind frisch und gesund sieht, so hat sie Ursache, diese hohe Wohlthat Gottes demüthig zu erkennen. 4) Ihr Kirchengang soll demnach mit Andacht, mit einem dankbaren Herzen und lobendem Munde geschehen, damit sie Gottes Güte all'zeit dankend rühme.
Gebet.
Wie soll ich dem Herrn danken für alle Wohlthaten, die er an mir gethan hat? O du gnädiger und starker Gott! ich will nun meinen Aus- und Kirchengang halten, dir in deinem Tempel für deine gnädige Hülfe und deinen starken Beistand zu danken. Herr Gott! du hast mich glücklich entbunden, mein Les
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