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Tägliches Hand-Buch, in guten und bösen Tagen, das ist: Aufmunterungen, Gebete und Gesänge, 1) Für Gesunde, 2) Für Betrübte, 3) Für Kranke, 4) Für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen nebst Fest-Andachten ... / von Johann Friedrich Stark ...
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Die Sechswöchnerin schickt sich zc.

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neft, Nimm's wohl in Acht, und denk daran, Wie viel dir Gutes sei gethan Am Lage deiner Taufe. Amen.

Die Sechswöchnerin schickt sich zu ihrem Kirchengang an.

Aufmunterung.

Wenn Gott eine Wöchnerin gnädig erhalten hat, so soll ihr Mund voll Rühmens sein. Sie soll 1) erwägen, wie schwach und kraftlos sie sich in ihr Bett gelegt, aber auch, wie Gott ihre Kräfte cr­neuert; daß sie nun gesund und frisch wieder ausgehen kann. 2) Sie soll bedenken, wie andere Wöchnerin­nen schwere Krankheiten ausgestanden, ja gar gestors ben sind. 3) Wenn sie überdieß auch ihr Kind frisch und gesund sieht, so hat sie Ursache, diese hohe Wohl­that Gottes demüthig zu erkennen. 4) Ihr Kirchen­gang soll demnach mit Andacht, mit einem dankbaren Herzen und lobendem Munde geschehen, damit sie Gottes Güte all'zeit dankend rühme.

Gebet.

Wie soll ich dem Herrn danken für alle Wohlthaten, die er an mir gethan hat? O du gnädiger und starker Gott! ich will nun meinen Aus- und Kirchen­gang halten, dir in deinem Tempel für deine gnädige Hülfe und deinen starken Beistand zu danken. Herr Gott! du hast mich glücklich entbunden, mein Les

Anhang.