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Gesangbuch für den öffentlichen Gottesdienst der evangelisch-protestantischen Gemeinden der freien Stadt Frankfurt
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Offenbarungen Gottes.

gleich nicht sehe. Stets müsse dieser Glaube rein, und stets durch Werke thätig sein; dann freu' ich dein mich ewig!

8. Nur du, den Gott ich nenne! Wohl mir, daß ich dich intenne! Wohl mir, wenn ich dich preise, Verehrung dir beweise!

Mel. Wach auf, mein Herz zc. 9.

Gott, aus deinen Werken kann ich dein Dasein merken. In allen Kreaturen find' ich der Allmacht Spuren.

2. Das große Weltgebäude, voll Anmuth und voll Freude,

ruft in viel tausend Chören: Gott ist! ihn sollst du ehren!

3. Wer sprach zum Him mel: Werde! Wer sprach es zu der Erde? Wer rief dem Sternenheere? schuf Sonnen, Wolken, Meere? bi

4. Wer hieß zu Lustge­filden sich Au' und Hügel bilden? Hieß all' die Mil­lionen Luft, Erd' und Meer bewohnen?

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zum Streben nach einem hö­hern Leben?

5. Und wer hat mir das Leben, mir diesen Leib gegeben, mir diesen Geist geschenket, der fühlt, erkennt und denket?

6. Wer gab mir das Ge­wissen, mich in den Finster nissen des Lebens früh zu leh­ren, die Tugend zu verehren?

7. Wer mir zu Erdenlei den die Hoffnung neuer Freu­den, und Sinn und Kraft

9. Laß Alle, die dich kennen, und die dir fest vertrauen, die dich mit Ehrfurcht nennen, dein Antlit ewig schauen!

Mel. Herzliebster Jesu 2c.

10. Ich weiß, daß Gott ist, Gott hat mich erschaffen! Wer gäbe wider Furcht und Gram mir Waffen, wenn diese Welt kein Werk zu seiner Ehre, wenn er nicht wäre?

2. Jch, ohne Vater auf der weiten Erde, ging' trostlos durch ein Leben voll Be­schwerde, wüßt' keine Hei­math, schlich am Pilgerstabe nur bang zum Grabe.

3. Wär' ich nicht elend, wär' ich nicht verloren? Ach besser wär's, ich wäre nicht geboren, wenn ich, wo Täu­schung herrscht und Trug der Lüste, von Gott Nichts wüßte!

4. Jm Menschen wohnte darum eine Seele, damit er sich mit bangen Zweifeln quäle? Er sehnte nach dem