Der heilige Gesang.
Mund, sie mit erweckend, stille Freude, Himmelsruh' unsern Brüdern fund.
strömt aus dem frommen Lied Om C mir zu.
5. Des Saatkorns Hüllen nur vergehen, die Keime dringen siegend in die Luft. So steigt der Geist zu reinern Höhen, sinkt einst der Leib hin in die Modergruft. E3 feiert triumphirend unser Ziel das Todeslied mit HimmelsVorgefühl.
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6. So faltet betend eure Hände; so preist auch für des Lied's Geschenk den Herrn; und mahnt es an des Lebens Ende, so hört auch dann das Lied des Ernstes gern. Vollendet einst, o Gott des Lebens, preist dich herrlicher im Engel chor der Geist.
Mel. Dir Gott, dir will ich 2c.
6. Noch sing' ich hier aus dunkler Ferne, Gott meines Lebens, dir mein Lied. Wenn einst noch, jenseit aller Sterne, dich mein verklärtes Auge sieht; dann schallet dir im Jubelflang der Ueberwinder mein Gesang.
2. Wohl mir indeß! du schaust hernieder, steigt mein Gebet zu dir hinan; du hörst den Dank der heil'gen Lieder mit Vaterliebe gnädig an, und
3. Froh wall' ich hin mit meinen Brüdern zu deines Tempels Heiligthum; da tönt in andachtsvollen Liedern des Dankes Stimme dir zum Ruhm; und dann durchdringet meine Brust schon hier die reinste Himmelslust.
4. Die Kraft von Jesu Himmelslehren erhebt und stärket meinen Geist, wenn er, vereint mit heil'gen Chören, dich, Gott, den Vater Aller, preist, Anbetung dir und Ehre bringt, und würdevoll dein Lob besingt.
5. Wie fühlt' ich, Gott, mich stets erhoben, wenn meiner Miterlösten Schaar, dich öffentlich mit mir zu loben, in deinem Tempel eifrig war, sich bis zu deinem Throne schwang, und dir in vollen Chören sang.
6. Drum will ich mit der Frammen Schaaren, Herr, gern in deinen Tempel geh'n, wo einst auch die versammelt waren, die nun vor deinem Throne steh'n, bis dir in hohem Jubelklang auch dort erschallt mein Siegsgefang.


