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Einleitung.
du Tun
Religion.
Die christliche Mel. Wer nur den lieben 2. 1. Religion, von Gott gegeben, sei ewig meinem Herzen werth! Wie traurig ist das Erdenleben für den, der ihren Trost entbehrt! Wo find' ich außer ihr das Licht, das durch des Lebens Dunkel bricht?
2. Sie ist es, die mich Gott erkennen, mich meinen Schöpfer lieben lehrt. Ich darf getroft ihn Vater nennen, darf sicher sein, daß er mich
hört. Sie ruft mir zu: dein Gott ist gut! Wohl dem, der seinen Willen thut!
3. Sie treibt mein Herz, sich selbst zu richten, ste schärfet meines Geistes Blick, be lchrt mich über meine Pflichten, und schreckt vom Bösen mich zurück; fie stärket des Gewissens Tricb, und macht mir jede Tugend lieb.
4. Sie leitet mich auf allen Wegen, sie zeiget mir das höchste Gut, sie macht mir jedes Glück zum Segen, und
gibt im Unglück frohen Muth. trösten kann, da hebt ihr Wo Nichts, sonst Nichts mich hoher Trost erft an.
5. Sie läßt mich ew'ges Leben hoffen, verkündigt mir Unsterblichkeit. Durch sie steht mir der Himmel offen, und mein ist seine Seligkeit. Entschwinge dich der Erde Tand, mein Geist, empor in's Vaterland!
Der heilige Gesang. mel. Erschienen ist der herrl. 2c. 2. Erwacht, Gefänge! preift den Herrn! Es tönt sein Lob von Stern zu Stern. Bei aller Wesen Harmonie verstumm' auch unsre Lippe nie von seinem Ruhm.
2. Weih' unsre Lippen, Geist des Herrn! Vernehmen laß das Ohr von fern der Engel- Chöre hohes Lied! Von Lieb' und Dank und Sehnsucht glüht das volle Herz.
3. Wir blicken auf zu jener Schaar, die, nun verklärt, einst sterblich war. In ihres
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