38 m 24. und 25. Sonntage nach Trinitatis.
welcher Enbe ist die Berdammniß, Macht in aller Geduld und Langmilthigwelchen der Bauch ihr Gott ist, und teit mit Freuden. Und danksaget dem ihre Ehre zu Schanden wird, derer, die Bater, der uns tüchtig gemacht hat zu irdisch gesinnt sind. Unser Wandel aber dem Erbtheil der Heiligen im Licht. ist im Himmel, von dannen wir auch Welcher uns errettet hat von der Obrigwarten des Heilands Jesu Christi, des feit der Finsterniß, und hat uns versetzet Herrn, welcher unsern nichtigen Leib in das Reich seines lieben Sohnes, an verklären wird, daß er ähnlich werde welchem wir haben die Erlösung durch seinem verklärten Leibe nach der Wir- sein Blut, nämlich die Vergebung der tung, damit er tann auch alle Dinge Sünden.
ihm unterthänig machen.
Evang. am 25. Sonnt. n. Trinit., Matth. 24, v. 15-28.
Evang. am 24. Sonnt. n. Trinit.,
Matth. 9,
ihr den
fam der Obersten einer, und solches mit ihnen redete, fiche, W Grenel der Berwilstung, davon
geſagt ist durch den Propheten Daniel,
fiel vor ihm nieder, und sprach: Herr, meine Tochter ist jetzt gestorben, aber tomm, und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig. Und Jesus stand auf,
und
daß er stehet an der heiligen Stätte, ( wer das lieset, der merke darauf). Alsdann fliehe auf die Berge, wer im Jüdischen Lande ift. Und wer auf dem Igte ihm nach, und seine Jünger. Dache ist, der steige nicht hernieder, Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahre etwas aus seinem Hause zu holen. den Blutgang gehabt, trat von hinten Und wer auf dem Felde ist, der fehre zu ihm, und rührte seines Kleides Saum nicht um, seine Kleider zu holen. Wehe an. Denn fie sprach bei ihr selbst: Möchte aber den Schwangern und Säugern ich nur sein Kleid anrühren, so würde zu der Zeit. Bittet aber, daß eure ich gesund. Da wandte sich Jesus um, Flucht nicht geschehe im Winter, oder und sah sie, und sprach: Sei getroft am Sabbat. Denn es wird alsdann meine Tochter, dein Glaube hat dir ge- eine große Trübfal sein, als nie geholfen. Und das Weib ward gesund zu wesen ist, von Anfang der Welt bis derselbigen Stunde. Und als er in des her, und als auch nicht werden wird. Obersten Haus kam, und sah die Pfeif- Und wo diese Tage nicht würden verfer und das Getümmel des Volks, sprach türzet, so würde kein Mensch selig: er zu ihnen: Weichet, denn das Mägd- Aber um der Auserwählten willen werlein ist nicht todt, sondern es schläft. den die Lage verkürzet. So alsdann Und sie verlachten ihn. Als aber das jemand zu euch wird sagen: Siehe Boll ausgetrieben war, gieng er hinein, hier ist Christus, oder da, so sollt ihre und ergriff fie bei der Hand; da stand nicht glauben. Denn es werden falsche das Mägblein auf. Und dies Gerücht Christi und falsche Propheten aufstehen, erscholl in dasselbige ganze Land. und große Zeichen und Wunder thun, daß verführet werden in den Irrthum es die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt. Darum wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüsten, so geht nicht hinaus; siehe, er ist in der Kammer, so glaubets nicht. Denn gleichwie der Blitz ausgehet vom Aufgang, und scheinet bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschen Sohne. Wo aber ein Nas ist, da sammeln sich die Abler.
Epiftel, Col. 1, v. 9-14. erhalben
an, da wirs gehöret haben, hören mir nicht auf für euch zu beten, und zu bitten, daß ihr erfüllet werdet mit Erfenntniß seines Willens, in allerlei geistlicher Weisheit und Verstand. Daß ihr wandelt würdiglich dem Herrn zu allem Gefallen, und fruchtbar seid in allen guten Werken, und wachset in der Erfenntniß Gottes, und gestärket werdet mit aller Kraft, nach seiner herrlichen
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