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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 2. Sonntage nach Epiphaniä.

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fie ihn nicht fauben, giengen sie wie mancherlei Gaben, nach der Gnade, ber gen Serufalem, und suchten ihn. die uns gegeben ist. Und es begab sich nach dreien Tagen, fanden sie ihn im Tempel fiben, mit­

ten unten den Lehrern, daß er ihnen juhörete, und sie fragete; und alle, die ihm zuhöreten, verwunderten sich feines Verstandes und seiner Antwort. Und da fie ihn sahen, entsetzten sie und die Mutter Jesu war da; Jesus fich. Und seine Mutter sprach zu ihm: aber und seine Singer wurden auch Mein Sohn, warum hast du uns das auf die Hochzeit geladen. Und da es gethan? Siehe, dein Vater und ich an Wein gebrach, spricht die Mutter haben dich mit Schmerzen gesucht. Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Und er sprach zu ihnen: Was ists, Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe daß ihr mich gesucht habt? Wiffet ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ihr nicht, daß ich sein muß in dem, ist noch nicht kommen. Seine Mutter das meines Vaters ist? Und sie ver-| spricht zu den Dienern: Was er ench ftanden das Wort nicht, das er mit saget, das thut. Es waren aber allda ihnen redete. Und er gieng mit ihnen sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt, hinab, und kam gen Nazareth, und nach der Weise der jüdischen Reinigung, war ihnen unterthan. Und seine und giengen je in einen zwei oder Mutter behielt alle diese Worte in drei Maaß. Jesus spricht zu ihnen: ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu Füllet die Wassertrüge mit Waffer. an Weisheit, Alter, und Gnabe bei Und sie fülleten sie bis oben an. Und Gott und den Menschen. er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringets dem Speisemeister. Und sie brachtens. Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, von wannen

Epistel, Röm. 12, b. 1-6.

hermahne euch, lieben Brüder,

Evangel. am 2. Sonntage nach Epiphania,

Joh. 2, v. 1-11.

Ind am dritten Tage warb eine

daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, die das Waffer geschöpfet hatten), rufet das da lebendig, heilig und Gott wohl der Speisemeister den Bräutigam, gefällig sei, welches sei euer ver- und spricht zu ihm: Jedermann gibt niinftiger Gottesdienst. Und stellet zum ersten guten Wein, und wenn euch nicht dieser Welt gleich, sondern fie trunken worden sind, alsdann verändert euch durch Erneuerung eures den geringeren: bu haft den guten Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, Wein bisher behalten. Das ist das welches da sei der gute, der wohlge erste Zeichen, das Jesus that, geschehen fällige, und der vollkommene Gottes- zu Cana in Galiläa, und offenbarete wille. Denn ich sage durch die Gnade, feine Herrlichkeit. Und seine Jünger die mir gegeben ist, jedermann unter glaubten an ihn. euch, daß niemand weiter von ihm halte, denn sichs gebühret zu halten: son­

dern daß er von ihm mäßiglich halte, at fie dem Glauben ähnlich. Hat

ein jeglicher, nach dem Gott ausge­theilet hat das Maß des Glaubens. Denn gleicher weise, als wir in einem Leibe viel Glieber haben, aber alle Glieder nicht einerlei Geschäfte haben, also find wir viele ein Leib in Christo, aber unter einander ist einer des andern Glied. Und haben

jemand ein Amt, so warte er bes Amts. Lehret jemand, so warte er der Lehre. Ermahnet jemand, fo warte er des Ermahnens. Gibt je mand, so gebe er einfältiglich. Re­gieret iemand, so sei er sorgfältig. Üebt jemand Barmherzigkeit, so thue

Epistel, Röm. 12, b. 6-16. so