Für Sterbende.
Will lie- ber se lig werden.
2. Wie du mir, Herr, befohlen hast, Trag' ich in wahrem Glauben Das Kreuz bir nach, die sanfte Last, Dich soll mir Niemand rauben. Hoff' zu bestehen, Will frisch eingehen Vom Thränenthal zum Freudensaal, Laß fahren, was auf Erden, Will lieber selig werden.
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Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme.
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3. Laß mich nur, Herr, wie Simeon, In Frieden zu dir fahren, Befiehl mich Christo, deinem Sohn, Der wird mich wohl bewahren, Wird mich recht führen, Im Himmel zieren Mit Ehr' und Kron; fahr' nun davon, Laß fahren, was auf Erden, Will lieber selig werden.
alle- lu- ja! A- men! A- men! Du starbst auf Chri- sti heil'gen Gläubig gabst in seine Hän- de Du ihm an dei- ner Laufbahn
PJJ
Na- men, Vor dem sich Erd' und Himmel beugt. En de Die See- le, die der Erd' entfleucht.
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2. Wenn dich hier die Sünd' er schreckte, Und dir der Gnade Trost verdeckte, Verdammte dich doch nur dein Herz. Nun kann sie dich nicht mehr schrecken, nicht mehr die Gnade dir verdecken, Der Herr ist größer als dein Herz. Mehr als du je gefleht, Mehr als der Mensch versteht, Ist dir worden. Weil er's vollbracht, Bist du erwacht Zum Leben aus des Todes Nacht.
Der nun am Thron ihn preist, Dei- nen Hei- land! Der dich ver- söhnt,
Den Gott ge- krönt, Der ist's, dem nun dein Lob er= tönt.
3. Welcher Glanz hat dich um fangen, Seit dir der Tag ist aufge: gangen, Das Leben nach des Todes Nacht! Sei gesegnet, Amen, Amen! Du siegst in Jesu Christi Namen,
Heil dir, er- löster Geist,
Der sterbend auch für dich vollbracht. Nicht du, der Herr allein Macht dich von Sünden rein, Aus Erbarmen. Du fällst nicht mehr, Der Sel'gen Heer Kennt keine Sünd' und Schwachheit mehr.
4. Mag den Leib die Erde decken, Er ruhe; der Verwesung Schrecken Ergreifen deine Seele nicht. Weinend geh'n wir ihn zu säen, Der unvers weslich soll erstehen Zur Herrlichkeit, nicht zum Gericht. Wir senken ihn binab, Der Herr bewahrt das Grab, Wo er schlummert. Nach kurzer Ruh' Erstehst auch du, Und eilst dann der Verklärung zu.


