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Sonntagslieder.
2. O daß unsre Seele würde Frei gen sie die Palmen, Ihr Triumph vom Druck der Erdenbürde, Frei erschallt in Psalmen. Herr, du wollest von Sünde unser Wille, Unser Herz selbst mich weihen Diesem Sabbath voll Sabbathsstille! Daß von fern deiner Treuen. aus deinen Höhen Wir des Lichtes Aufgang sähen, Das uns Alle dann verkläret, Wenn der Sabbath ewig währet.
3. Was ich strahlen seh' am Throne, Ist es nicht der Sieger Krone? Was ich über'm Grab dort höre, Sind's nicht Ueberwinderchöre? Feiernd tras| Wo sie Siegeslieder singen.
B
4. Möge dein Verdienst bedecken meiner Seele Schuld und Flecken, Daß ich dort kann mit den Deinen Herrlich und geschmückt erscheinen, Dort, wo du voll Huld und Gnaden Uns zu deinem Mahl geladen, Wo die Streiter nicht mehr ringen,
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Mel. Die Tugend wird durch's Kreuz geübet.
e- schwerstes Herz, leg' ab die Sorgen, Es kommt der an ge= neh- me Morgen,
ge beug- tes Haupt! hen uns
- laubt.
Er he be dich, Da Gott zu ru
Die Ruhe hat er vorge- schrie- ben,
Und selbst den Ru- he- tag ge- weiht. Auf, auf, des Herrn Ge= bot
zu üben, Zu seinem Dienst sei gern bereit.
2. Auf! laß die Welt aus deinem Sinne, Dein irdisch Werk muß ferne steh'n. Du sollst zu höherem Gewinne In deines Gottes Tempel geh'n, Ihm zu erfüllen deine Pflichten, Froh zu vermehren seinen Ruhm, In tiefster Demuth zu verrichten Dein geistlich Werk und Priesterthum.
3. So bin ich, Gott, vor dir er schienen, Und fleh' um deines Geistes Kraft. Wie kann ich dir wohl würdig dienen, Wenn er nicht in mir wirkt und schafft? Wie soll ich freudig vor dich treten, Wenn er nicht stillt der Sünden Schmerz? Wie kann ich gläubig zu dir beten, Wenn er nicht stärkt mein blödes Herz?
4. Kann meines Herzens Harfe tlingen, Wenn sie dein Finger nicht berührt? Kann ich zu dir empor mich schwingen, Wenn nicht dein Arm mich aufwärts führt? Kann ich ein reines Opfer werden, Wenn nicht dein Feuer auf mich fällt, In mir verzehrt die Lust der Erden, Und mich belebt für jene Welt?
5. Erkauft hat Jesus mich so theuer, zu seinem Tempel mich geweiht. Hier sei dein Herd, hier sei dein Feuer, Die Fülle deiner Herrlichkeit! Vollführe, was du angefangen, Neig' auch zu mir dein Angesicht; Dann ist der Seele aufgegangen Des Sabs baths rechtes Freudenlicht.


