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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg, und von der Grafschaft Mark
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W

Sonntagslieder.

14.

Mel. O Gott, der du ein Heerfürft bist.

D

E

ie reizend schön, Herr Zebaoth, Ist deine Wohnung, o mein Gott!

Wie seh- net sich mein Herz, zu ge- hen, Wo du dich haft ge- of- fen- bart,

Und bald in deiner Ge- genwart, Jm Vorhof, nah' am Thron zu ste- hen!

Dort jauchzet Fleisch und Geist in mir, O Gott des Lebens, auf zu dir. 2. Die Schwalb', der Sperling| nimm's, vernimm's, o Jakob's Gott, find't ein Haus, Sie brüten ihre Erquicke mich auch mit den Deinen, Jungen aus; Du gibst Befriedigung Bis wir vor deinem Throne steh'n, und Leben. Herr Zebaoth, du wirst Und dort anbetend dich erhöh'n. auch mir, Mein Herr, mein Gott, ich traue dir, Bei deinem Altar Freude geben. O selig, wer dort allezeit In deinem Lobe sich erfreut! 3. Wohl, wohl dem Mann, der in der Welt Dich, Herr, für seine Stärke hält, Von Herzen deinen Weg erwählet. Geht hier sein Pfad durch's Thränenthal: Er findet auch in Noth und Qual, Daß Trost und Kraft ihm nimmer fehlet. Von dir herab fließt mild und hell Auf ihn der reiche Segensquell.

5. Du, unser Schild, Gott, schau' uns an, Schau' uns in dem Gesalbten an. Ein Tag in deinem Haus ist besser, Denn tausend ohn' dich nah' zu seh'n. Ja, auf der Schwelle nur zu steh'n An meines Gottes Haus ist größer, Als lang' in stolzer Ruh' der Welt Zu wohnen in der Bösen Zelt. 6. Denn Gott der Herr ist Sonn' und Schild, Er deckt uns, er ist gut und mild, Er wird uns Gnad' und Ehre geben. Nichts mangelt dem, der in der Neth Auf Gott vertraut; er hilft im Tod, Er selber ist der Frommen Leben. Heil dem, der stets in dieser Welt, Herr Zebaoth, an dich sich hält.

4. Wir wallen in der Pilgerschaft, Und gehen fort von Kraft zu Kraft, Vor Gott in Zion zu erscheinen. Hör' mein Gebet, Herr Zebaoth, Ver­

15.

Eigene Melodie.

ies ist der Tag zum Se- gen ein ge- wei- het, hn feiert