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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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Das christliche Leben.

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4. Und alles Volk der Erde 569 Wir pflügen und

dann

geht nun zum Lichte ein; wird nur eine Herde und nur ein Hirte sein.

Friedr. Gottlob Webel, 1819.

568 Wie mit grimm gem Unver stand Wellen sich bewegen! Nirgends Rettung, nirgends Land vor des Sturmwinds Schlägen. Einer ist's, der in der Nacht, einer ist's, der uns bewacht: Christ Kyrie, du wandelst auf der See.

2.1 Wie vor unserm An­gesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiff leins Ruder bricht, wo dann Rettung finden? 11 Reine Hilf als bei dem Herrn, er ist unser Morgenstern: Christ Kyrie, erschein uns auf der See!

3. A Nach dem Sturme fahren wir sicher durch die Wellen, lassen, großer Schöpfer, dir unser Lob erschallen. Lo­bet ihn mit Herz und Mund, lobet ihn zu jeder Stund! Christ Ryrie, ja dir gehorcht die See.

4. Einst in meiner letzten Not laß mich nicht versinten! Soll ich von dem bittern Tod Well auf Welle trinken, reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, deine Glaubenshand! Christ Kyrie, zu uns auf die See!

Nach einem Schifferliede von Johannes Daniel Falk, t 1826.

den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand; der tut mit leisem Wehen sich

mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf. A Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn; drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

2.II Er sendet Tau und Regen und Sonn- und Mon­denschein und wickelt seinen Segen gar zart und künſtlich ein; und bringt ihn dann be hende in unser Feld und Brot; es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott. A Alle gute Gabe fommt her von Gott, dem Herrn;:,: drum dankt ihm, dankt:: und hofft auf ihn!

3. I Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her, der Strohhalm und die das Meer. Von ihm sind Büsch Sterne, das Sandkorn und und Blätter und Korn und Obst, von ihm das schöne Frühlingswetter und Schnee Gabe kommt her von Gott, und Ungestüm. A Alle gute dem Herrn;:;: drum dankt ihm, dankt:: und hofft auf ihn!

4. II Er läßt die Sonn auf­gehen, er stellt des Mondes

Lauf,