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Gesangbuch für die evangelische Kirche im Großherzogthum Hessen
Entstehung
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Advent.

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4. Ihr Armen und Elen­den in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seid dennoch wohlgemuth, laßt eure Lieder klingen, dem König lobzusingen, der euer höchstes Gut.

5. Er wird nun bald er­scheinen in seiner Herrlich­keit, und euer Leid und Weinen verwandeln ganz in Freud; er ists, der helfen kann. Macht eure Lampen

Mel. Aus meines Herzens Grunde zc. fertig und seid stets sein ge­( Schwingt, heilige Gedanken.) wärtig, er ist schon auf der

seine Gnad und Wort; ja, König, hoch erhoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und dort.

7. Nun, Herr, du gibst uns reichlich, wirst selbst doch arm und schwach; du liebest unvergleichlich, du eilst den Sündern nach; drum wolln wir insgemein die Stimmen hoch erschwingen, dir Ho­sianna singen und ewig dank­bar sein.

3. Rift,+ 1667.

19 Nun jauchzet all, ihr Bahn. M. Schirmer, 1673.

Frommen, in fer Gnadenzeit, weil unser

Heil ist kommen, der Herr

ohne

der Herrlichkeit; zwar stolze Pracht, doch mächtig, zu verheeren und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht.

2. Kein Scepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt; im hohen Himmels­throne ist ihm sein Reich be­stellt. Er will hier seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht.

3. Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr berathen wer den und gehn die rechte Bahn, die zu dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt.

Mel. Valet will ich dir geben zc.

20 Wie soll ich dich

empfangen, und wie begegn' ich dir, o aller Welt Verlangen, o meiner Seele Zier? O Jesu, Jesu, setze mir selbst die Fackel bei, damit, was dich ergötze, be wußt und kund mir ſei.

2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß.

3. Was hast du unter­lassen zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid, als mir das Reich genommen,

da