I. Loblieder.
6. Die wirst Du nicht verschmähen, Du kannst ins Herze sehen Und weißt wohl, daß zur Gabe Ich ja nichts Besser's habe.
7. So wollst Du nun vollenden Dein Werk an mir und senden, Der mich an diesem Tage Auf seinen Händen trage.
8. Sprich ja zu meinen Thaten, Hilf selbst das beste raten; Den Anfang, Mitt'l und Ende, Ach Herr, zum besten wende!
9. Mit Segen mich beschütte, Mein Herz sei Deine Hütte, Dein Wort sei meine Speise, Bis ich gen Himmel reise. Paul Gerhardt, † 1676.
Langsam und leise.
Gackstatter.
10.
G
1.
Er- wacht vom süßen Schlummer, 2. Du bist es, der dem Müden, 3. Nun streust Du Lust und Se gen
4
1. sanf- te
2. Kraft ge 3. was wir mf
Ruh',
schenkt, sehn;
1. un= ser 2. wa= chet
Herz Dir zu.
un ge fränkt! 3. al= les neu er= ſtehn.
Jauchzt, Va- ter, frei von Du spra- chest: Schlaft in Wir sehn sich
al= les
Langsam.
11.c
P
B
6. O laßt uns auch erheben Den Herrn, das Leben lang; Ja, unser ganzes Leben Sei lauter Lobgesang! 3. C. Lavater, † 1801.
Kuhn.
1. O mun= der 2. Ich fühl' mich 3. Die Welt mit
=
Ge- stärkt durch Dem Schwachen Auf al= les
Kum- mer, Preis Frie- den! Erre- gen Und
4. Gott, wie glänzt im Taue So schön die Morgenflur; Die Welt, so weit ich schaue, Zeigt Deiner Güte Spur.
5. Aus tausend Kehlen schallet Dir laut des Waldes Chor; Von tauſend Blumen wallet Dir Opferduft empor.
ba= res tie= recht wie neu
fes
ge
ih- rem Gram und
Schwei- gen! schaffen, Glit= ce


