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Bitte und Fürbitte.
gel ab. Bewahr des Landes Früchte und mache nicht zu nichte, was deine milde Hand uns gab.
8. Gedenke voll Erbarmen der Leidenden und Armen; Verirrte bring herein; die Witwen und die Waisen wollst du mit Troste speisen, wenn sie zu dir um Hilfe schrein.
9. Hilf gnädig allen Kranken und die im Glauben wanken, laß nicht zu Grunde gehn. Die Alten heb und trage, auf daß sie ihre Plage geduldig mögen überstehn.
10. Bleib der Verfolgten Stüße, die Reisenden beschüße, die Sterbenden geleit mit deinen Engelscharen, daß sie in Frieden fahren zu Zions Freud' und Herrlichkeit.
11. Nun, Herr, du wirst erfüllen, was wir nach dei nem Willen in Demut jetzt begehrt. Wir sprechen nun das Amen in unsers Jeju Namen: So ist all' unser Flehn erhört.
Benj. Schmold 1672-1737. Mel.: Ach, bleib mit deiner Gnade.
33. Mein Gott an deiner Gnade genüge mir allein; so wird mir nichts ein Schade und nie ein Mangel sein.
2. Hätt' ich sonst alle Gaben, ich würde niemals satt;
was kann ein Sünder haben, wenn er nicht Gnade hat.
3. Will mich der Weg ermüden, und ist die Kraft dahin, so mache mich zufrieden, daß ich in Gnaden bin.
4. Pflegt mich die Welt zu hassen, die sich in Lüge übt, laß mich die Wahrheit fassen: Du habest mich geliebt.
5. Will mich der Arge quälen, und stört er meine Ruh', so sprich du meiner Seelen mit deiner Gnade zu.
Schmerzen, und leide ich Be6. Kommt Mangel oder An Gnade ist's genug. trug, so sage meinem Herzen:
den, laß nur in Christi Blut 7. Empfind' ich meine Sünmich deine Guade finden, so wird es alles gut.
8. Mir soll, was ich begehre, mein Ruhm, mein Wohlergehn, mein Reichtum meine Ehre in Guade nur bestehn.
trösten in meinem letzten Zug; 9. Laß mich die Gnade dort finden die Erlösten aus Gnaden ewig g'nug.
Ph. Fr. Hiller 1699-1769. Mel.: Allein Gott in der Höh'.
34. Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken gehen; du krönst uns mit Barmherzigkeit und eilst uns beizustehen. Herr, meine Burg, mein Fels, mein Hort,


