Lob und Dank.
ein bald verwelft Geschlechte,| Sohne, dem Geist, der beiden wie Gras und fallend Laub; der Wind nur drüber wehet, so ist es nimmer da, also der Mensch vergehet, sein Ende ist ihm nah.
gleich, im höchsten Himmelsthrone: Ihm, dem dreiein'gen Gott, wie er im Anfang war und ist und bleiben wird, wie jeßt so immerdar!
4. Nur Gottes Gnad' alleine bleibt stet und fest in Ewigkeit bei seines Sohns Gemeine, die steht in seiner Furcht bereit und seinen Bund will halten. Er herrscht im Himmelreich. Ihr starken Engel waltet des Lobs und dient zugleich dem großen Herrn zu Ehren und treibt sein heilig Wort! Mein Herz soll auch vermehren sein Lob an jedem Ort.
Joh. Gramaun 1487-1541. Nach eigener Melodie.
4. Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge thut an uns und allen Enden; der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an unzählig viel zu gut und auch noch jetzt gethan.
2. Der ewig reiche Gott woll' uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnad' erhalten fort und fort; und uns aus aller Not erlösen hier und dort.
3. Lob, Chr und Preis sei Gott, dem Vater und dem
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Martin Rindkart 1586-1649.
Nach eigener Melodie.
5. Nun danket all' u. bringet Ehr', ihr Menschen in der Welt, ihm, dessen Lob der Engel Heer erhebt im Himmelszelf.
2.
Ermuntert euch und singt mit Schall Gott unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge thut;
3. Der uns von Mutterleibe an frisch und gesund erhält, und wo kein Mensch mehr helfen kann, sich selbst zum Helfer stellt;
4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, doch gnädig bleibt und gut, die Straf' erläßt, die Schuld vergiebt und nichts als Gutes thut.
5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn, und werf all' Angst, Furcht, Sorg' und Schmerz in's Meeres Tiefe hin!
6. Er lasse seinen Frieden ruhn auf Fürst und Vaterland! Er gebe Glück zu unserm Thun und Heil in jedem Stand!


