Die Haustafel.
So ermahne ich nun, daß man für allen Dingen zuerst thue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, auf das wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen, in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit, denn solches ist gut, dazu auch angenehm vor Gott unserm Heiland. 1 Tim. 2, v. 1. 2. 3.
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Erinnere sie, daß sie den Fürsten und der Obrigkeit unterthan und gehorsam sein. Tit. 8, v. 1.
Seid unterthan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen, es sei dem Könige als dem Obersten, oder den Hauptleuten, als den Gesandten von ihm, zur Nache über die Uebelthäter und zum Lobe der Frommen. 1 Petr. 2, v. 13. 14.
Den Ehe- Männern.
Ihr Männer wohnet bei euren Weibern mit Vernunft und gebet dem weiblichen, als dem schwächsten Werkzeug, seine Ehre als Miterben der Gnade des Lebens, auf daß euer Gebet nicht verhindert werde. 1 Petr. 3, v. 7. Und seid nicht bitter gegen sie. Col. 3, v. 19.
Den Ehe- Frauen.
Die Weiber seien unterthan ihren Männern, als dem Herrn wie Sara Abraham gehorsam war, und hieß ihn Herr, deren Töchter ihr worden seid, so ihr wohl thut, und nicht so schüchtern seid. 1 Petr. 3, v. 6.
Den Eltern.
Ihr Väter reizet eure Kinder nicht zum Zorn, daß sie nicht schen werden, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zum Herrn. Ephef. 6, v. 4.
Den Kindern.
Ihr Kinder seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn, denn das ist billig; ehre Vater und Mutter, das ist das erste Gebot das Verheißung hat, auf das dirs wohlgehe und du lange lebest auf Erden. Eph. 6, v. 1. 2. 3.
Den Knechten, Mägden, Taglöhnern und Arbeitern.
Ihr Knechte seid gehorsam euren leiblichen Herren, mit Furcht und Zittern in Einfältigkeit eures Herzens, als Christo. Nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi. Daß ihr solchen Willen Gottes thut von Herzen mit gutem Willen. Laßet euch dünken, daß ihr dem Herrn dienet und nicht den Menschen und wißet, was ein jeglicher Gutes thun wird, das wird er von dem Herrn empfangen, er sei ein Knecht oder ein Freier. Eph. 6, v. 5-8.
Den Hausherren und Hausfrauen.
Ihr Herren thut auch dasselbige gegen sie, und lasset das Drohen, und wißet, daß auch euer Herr im Himmel ist, und ist bei ihm kein Ansehen der Person.
Den Alten.
Du aber rede wie es sich geziemet, nach der heilsamen Lehre zu den Alten, daß sie nüchtern seien, ehrbar, züchtig gesund im Glauben, in der Liebe und in der Geduld.
Den alten Weibern desselbigen gleichen, daß sie sich stellen, wie den Heiligen geziemet, nicht Lästerinnen seien, nicht Weinsäuferinnen, gute Lehre


