Druckschrift 
Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

38

Am 26. Sonntage nach Trinitatis.

hen und große Zeichen und Wunder| Böcken scheidet. Und wird die Schafe thun, daß verführet werden in den Irrthum( wo e8 möglich wäre) auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt. Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste; so gehet nicht hinaus. Siehe, er ist in der Kammer; so glaubet es nicht. Denn gleich wie der Blitz ausgehet vom Aufgang und scheinet bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschen Sohns. Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.

zu seiner Rechten stellen und die Bucke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt. Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mich getränket. Ich bin ein Gast gewesen und ihr habt mich beherberget. Ich bin nackt gewe­sen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin frank gewesen und ihr habt mich besuchet. Ich bin gefangen gewesen und ihr seid zu mir gekommen. Dann

Epistel, 1. Theff. 4, 13-18. Dir

der, nicht verhalten von denen, die da schlafen, auf daß ihr nicht traurig seid, wie die Andern, die keine Hoffnung haben. Denn so wir glauben daß Jesus gestorben und auferstangen ist, also wird Gott auch, die da entschla­fen sind durch Jesum, mit ihm führen. Denn das sagen wir euch, als ein Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und überbleiben in der Zukunft des Herrn, werden denen nicht vor­kommen, die da schlafen. Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Feld­geschrei und Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes hernieder tommen vom Himmel; und die Todten in Christo werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und über­bleiben, werden zugleich mit densel­bigen hingerückt werden in den Wolken, dem Herrn entgegen in der Luft und werden also bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch nun mit diesen Worten unter einander.

Am 26. Sonntage nach Trinitatis.

Evangelium, Matth. 25, 31-46.

We enn aber des Menschen Sohn

kommen wird in seiner Herr­lichkeit und alle heilige Engel mit ihm, dann wird er stten auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit; und werden vor ihm alle Völker versammelt werden. Und er wird sie von einander scheiden, gleich als ein Hirte die Schafe von den

und fragen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespei­set? Oder durstig und haben dich ge­tränket? Wann haben wir dich einen Gaft gesehen und beherberget? Oder nackt und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich trant oder gefangen gesehen und sind zu dir gekommen? und der König wird antworten und fagen zu ihnen: Wahrlich, ich sage ench: Was ihr gethan habt einem unter die sen meinen greingsten Brüdern, das habt ihr mir gethan. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mit, ihr Versluchten, in das ewige Fetter, das bereitet iſt dem Teufel und seinen Engeln. Ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich nicht gespeiset. Jch bin durstig gewesen und ihr habt mich nicht ge­tränket. Jch bin ein Gast gewesen und ihr habt mich nicht beherberget. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin frank und gefangen gewesen und ihr habt mich nicht be­suchet. Da werden sie ihm auch antwor ten und sagen; Herr, wann habent wir dich gesehent hungrig, oder durstig, oder einen Gast, oder nackt, oder krank, oder gefangen und haben dir nicht ge­dient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht gethan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht gethan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerech­ten in das ewige Leben.