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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
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Abtheilung. endul totion 1990

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Lieder über die christliche Glaubens- Lehre.

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20 de flop dods Mel. Sei lob und ehr' dem 26.

Mel. Nun danfet alle gott ic.

1. Anbetungswürd'ger gott, Mit 2. Der herr ist gott und keiner mehr:

alle

ehrfurcht zu Du bist unendlich mehr, Als wir be­greifen können: flöße meinem geist Die tieffte demuth ein, Und laß mich stets vor dir Boll ehrerbietung sein!

Wer ist ihm gleich? wer ist wie er, So herrlich, so vollkommen? Der herr ist groß! sein nam ist groß! Er ist unendlich, grenzenlos In seinem ganzen wesen.

2. Du riefst dem, das nicht war, Um lust und seligkeiten Aufs mannig­faltigste Um dich her auszubreiten. Die liebe bist du selbst, Verstand und rath find dein: Und du gebrauchst fie gern, 3u segnen, zu erfreun.

3. Du sprichst, und es geschieht. Auf dein allmächtig werde! Entstand dein großes wert, Der himmel und die erde. Mit deinem kräft'gen wort Trägst du die ganze welt, Und deine macht vollführt, Was uns unmöglich fällt.

4. Du bist der herren herr; Der erde majestäten Sind, höchster, vor dir staub' Auch geister kannst du tödten. Wen du erniedrigeft, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, Des hoheit muß bestehn.

5. Wer hat dich ie gesehn? Wer tann im fleisch dich sehen? Kein sterb­lich auge reicht Bis zu den lichtes­höhen, Von welchen du mit huld Auf deine schöpfung blickst, Und alles, was da lebt, Erfreuest und beglückft.

1) Von Gott.

6. Ja, hier erkennen wir Dich nur sehr unvollkommen; Wird aber der maleinst Der vorhang weggenommen, Der dich, unendlicher, Noch unserm blick verschließt: Dann sehn wir heller ein, Wie herrlich du, gott, bist.

7. Jndeß sei auch schon jetzt Dein ruhm von uns besungen. Verschmähe nicht ein lob Bon äußerst schwachen zun­gen! Dort soll, wann wir dereinst In hellerm licht dich sehn, Auch stärker unser lied. Dich, großer gott, erhöhn.

2. Er ist und bleibet, wie er ist! Wer strebet nicht vergebens, Ihn aus­zusprechen? wer ermißt, Die dauer seines lebens; Wir menschen sind von gestern her; Eh noch die erde war, war er, Noch eher, als die himmel.

3. Des ew'gen thron umgiebt ein licht, Das ihn vor uns verhüllet. Ihn faffen alle himmel nicht, Die feine fraft erfüllet! Er bleibet ewig, wie er war, Verborgen und auch offenbar In seiner werke wundern.

4. Wir sind allein durch seine traft Das, was wir sind und werden! Er tennet alles, was er schafft, Im him­mel und auf erden. Bei ihm ist weisheit und verstand, Und kraft und stärke; seine hand Umspannet erd und himmel.

5. Ist er nicht nah? ist er nicht fern? Weiß er nicht aller wege? Wo ist die nacht, da sich dem Herrn Ein mensch verbergen möge? Umsonst hüllte ihn in finsterniß? Was ihr beginnt; er siehts gewiß, Er sieht es schon von ferne.

6. Wer schützt den weltbau ohne dich, O herr, vor seinem falle? Al­gegenwärtig breitet sich Dein aufsehna über alle? Du bist voll freundlichkeit, voll huld, Barmherzig, gnädig, voll geduld, Ein vater, ein verschoner. isd

7. Unsträflich bist du, heilig, gut, und reiner, als die sonne. Wohl dem, der deinen willen thut; Denn du belohnst mit wonne; Du hast un­sterblichkeit allein, Bist selig, wirft es ewig sein. Haft freuden, gott die fülle.

Bod