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D Jesu, unfern Glauben mehr zu deines Namens Lob und Ehr.
Neujahrslieder.
Joh. Steuerlein, geb. 1546,+ 1613.
Mel. O Jesu Chrift, meins 2c. 74. Das as alte Jahr ist nun dahin; erneure, Jesu, Herz und Sinn, zu fliehen aller Laster Schaar in diesem lieben neuen Jahr.
2. Gib neuen Segen, Glück und Heil; hilf, daß wir sämmtlich haben Theil an dem, was uns, du höchstes Gut, erworben hat dein theures Blut.
3. Gedenke nicht der Missethat, damit wir, Jesu, früh und spat so oft gehandelt wider dich; vergib und gib uns gnädiglich.
4. Vergib uns alle Sünd und Schuld, gib in der strengen Noth Geduld; dein guter Geist uns wohne bei, sein Hülf und Trost stets bei uns sey.
5. Gleichwie das güldne Sonnenlicht die Strahlen wieder zu uns richt, so laß, Herr, deinen Gnadenschein uns wieder zugewendet seyn.
6. Laß deine Hülfe allezeit, du Menschenfreund, uns seyn bereit, bis wir einmal nach dieser Zeit eingehen in die Ewigfeit.
Ernst Chrift. Homburg, geb. 1605, † 1681.
Mel. Nun laßt uns Gott, dem 2c. 75. Nun laßt uns gehn und treten mit Singen und mit Be
ten zum Herrn, der unserm Leben bis hieher Kraft gegeben.
2. Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern; wir leben und gedeihen vom alten zu dem neuen.
3. Denn wie von trenen Müttern in schweren Ungewittern die Kindlein hier auf Erden mit Fleiß bewahret werden:
4. Also auch und nichts minder läßt Gott ihm seine Kinder, wann Noth und Trübsal bligen, in seinem Schoße sißen.
5. Ach Hüter unsers Lebens! fürwahr, es ist vergebens mit unserm Thun und Machen, wo nicht dein Augen wachen.
6. Gelobt sey deine Treue, die alle Morgen neue; Lob sey den starken Händen, die alles Herzleid wenden.
7. Laß ferner dich erbitten, o Vater, und bleib mitten in unserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrer Freuden.
8. Gib mir und allen denen, die sich von Herzen sehnen nach dir und deiner Hulde, ein Herz, das sich gedulde.
9. Schleuß zu die Jammerpforten und laß an allen Orten auf so viel Noth und Leiden uns sehen beßre Zeiten.
10. Sprich deinen, milden Segen zu allen unsern Wegen; laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen.
11. Sey der Verlaßnen Va ter, der Irrenden Berather, der


