2.
&
#
Lob- und Danklieder.
Eigne Melodie.
1. Nun lob, mein Seel, den Herren, fein Wohlthat thut er meb. ren,
hat dir dein Sünd ver ge ben
$
er rett dein ar mes Le ben,
6
mit rech- tem Trost be. schüttet,
der Herr schafft Recht, be- hü. tet, 2. Er hat uns wissen lassen sein herrlich Recht und sein Gericht, darzu sein Güt ohn Maßen; es mangelt an Erbarmung nicht. Sein 3orn läßt er wohl fahren, straft nicht nach unsrer Schuld; die Gnad thut er nicht sparen, den Blöden ist er hold; sein Güt ist hoch erhaben ob den, die fürchten ihn; so fern der Ost vom Abend, ist unser Sünd dahin.
3. Wie sich ein Mann erbar met über sein junge Kindelein, so thut der Herr uns Armen, wenn wir ihn findlich fürchten rein; er kennt das arm Gemächte und weiß, wir sind nur Staub, ein nichtiges
3.
1. Nun dan fet al. le Gott der große Din ge thut
Eigne Melodie.
3
1540.
was in mir ist, den Namen sein; ver- giß es nicht, o Her- ze mein!
und heilt dein Schwachbeit groß.
nimmt dich in seinen Schoß.
ver- jüngt dem Ad. ler gleich;
die lei den in seim Reich. Geschlechte, ein Blum und fallend Laub: der Wind nur drüber wehet, so ist es nimmer da: also der Mensch vergehet, sein End das ist ihm nah.
4. Die Gottesgnad alleine bleibt stet und fest in Ewigkeit bei seiner lieben S'meine, die steht in seiner Furcht bereit, die seinen Bund behalten. Er herrscht im Himmelreich. Ihr starken Engel, waltet seins Lobs und dient zugleich dem großen Herrn zu Ehren, und treibt sein heiligs Wort; mein Seel soll auch vermehren sein Lob an allem Ort.
Joh. Graumann, geb. 1487,+ 1541.
Grüger. 1649.
mit Her- zen, Mund und Händen, an uns und al len En. den
1*


