574 Dritter Theil. Die gewöhnl. Andachts- Uebungen. uns derselben theilhaft werden; lindere unsre Schmerzen mit der Salbe des himmlischen Trostes.
In deinen Händen, o Herrin, steht unser Heil und Leben: durch deine Vermittelung gelangen wir zur ewigen Freude.
Ich bitte auch, o Maria: laß Gnade bei Gott finden alle, die in ihren Nöthen dich anrufen.
Ja, in allen Gefahren, in Zweifeln und Nöthen flehet zu dieser liebreichsten Mutter: ihr werdet die Wirkungen ihrer mächtigen Hilfe ganz gewiß erfahren.
In ihrem mitleidigen Herzen ist die heilsamste Arznei für alle reumüthigen Seelen: mit der SuBigkeit ihrer mütterlichen Liebe erquicket sie diejelben alle.
Die Ehre sei dem Vater 2c.
Antiphon. Bei dem Kreuze Jesu stand seine Mutter. Als nun Jesus seine Mutter sah, und bei ihr den Jünger, den Er liebte, sprach Er zur Mutter: Weib, siehe, dein Sohn!" Dann sagte Er zu dem Jünger: ,, Siehe, deine Mutter!" Von dieser Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.( Joh. 19.)
Hünffer Pfalm.
Ave Maria! du Gnadenvolle! Der Herr ist mit dir: die du der verlornen Welt das Heil wieder gebracht hast.
Auf dich blickt vertrauensvoll meine Seele im Andenken an das göttliche Gericht: zeigst du dich als meine Fürbitterin, so werde ich nicht zu Schanden werden.


