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Die Herrlichkeiten Mariens / von hl. Alphons von Liguori. Für das deutsche Volk umgearbeitet und mit Andachts-Uebungen vermehrt von Anton Merk. Verbessert hrsg. von J. B. Kempf
Entstehung
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574 Dritter Theil. Die gewöhnl. Andachts- Uebungen. uns derselben theilhaft werden; lindere unsre Schmerzen mit der Salbe des himmlischen Trostes.

In deinen Händen, o Herrin, steht unser Heil und Leben: durch deine Vermittelung gelan­gen wir zur ewigen Freude.

Ich bitte auch, o Maria: laß Gnade bei Gott finden alle, die in ihren Nöthen dich anrufen.

Ja, in allen Gefahren, in Zweifeln und Nö­then flehet zu dieser liebreichsten Mutter: ihr wer­det die Wirkungen ihrer mächtigen Hilfe ganz gewiß erfahren.

In ihrem mitleidigen Herzen ist die heilsamste Arznei für alle reumüthigen Seelen: mit der Su­Bigkeit ihrer mütterlichen Liebe erquicket sie die­jelben alle.

Die Ehre sei dem Vater 2c.

Antiphon. Bei dem Kreuze Jesu stand seine Mutter. Als nun Jesus seine Mutter sah, und bei ihr den Jünger, den Er liebte, sprach Er zur Mutter: Weib, siehe, dein Sohn!" Dann sagte Er zu dem Jünger: ,, Siehe, deine Mut­ter!" Von dieser Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.( Joh. 19.)

Hünffer Pfalm.

Ave Maria! du Gnadenvolle! Der Herr ist mit dir: die du der verlornen Welt das Heil wie­der gebracht hast.

Auf dich blickt vertrauensvoll meine Seele im Andenken an das göttliche Gericht: zeigst du dich als meine Fürbitterin, so werde ich nicht zu Schan­den werden.