572 Dritter Theil. Die gewöhnl. Andachts- Uebungen.
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Antiphon. Elisabeth, von dem heiligen Geiste erfüllt, sprach zu Maria: Du bist gebenedeit unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes! Und woher kommt mir dies, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Selig bist du, die du geglaubt hast, denn was dir vom Herrn ist gesagt worden, wird in dir in Erfüllung gehen."( Buc. 1.)
Drifter Pfalm.
Kettung und Hilfe finden wir bei dir, o Maria, unsre Zuflucht: und du bists, die unsre Feinde zernichtet.
Hecht eilends lasset uns fliehen zu ihr in jeder Angst und Noth: sie wird uns von allen Gefahren befreien.
Hede doch Gutes für uns, o Mutter: und wende- den Zorn deines Sohnes von uns ab!
Kuhmvolle Jungfrau! Siehe unsre Armseligkeit: und verziehe nicht länger, unsrer Trübsal und Roth zu steuern!
Feiche deine Hand uns Armen und Elenden: und sei uns durch deinen Beistand eine sichere Zufluchtsstätte.
Fiathe uns und trage Sorge für uns, daß die drohenden Uebel uns nicht überwältigen: uach am Ende dieses vergänglichen Lebens stehe uns bei, damit wir das ewige erlangen.
Fichte deine barmherzigen Augen auf das Elend deiner Diener: und lasse sie in ihren Bedrängnissen nicht unterliegen.


