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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinden : mit Genehmigung des Kgl. Konsistoriums der Provinz Brandenburg
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Anhang.

Glanz stets vor mir sei und mein| träume stets, o Gott, von dir, taltes Herz erhitze, ob ich gleich daß ich fest an dir bekleibe und im Finstern size.

auch schlafend dein verbleibe.

10. Laß mich diese Nacht empfinden eine sanft und süße Ruh', alles übel laß verschwin­den, decke mich mit Segen zu. Leib und Seele, Mut und Blut, Weib und Kinder( all die Mein'­gen), Hab' und Gut, Freunde, Feind' und Hausgenossen sein in deinen Schuß geschlossen.

5. Herr, verzeihe mir aus Gnaden alle Sünd' und Misse­that, die mein armes Herz be­laden und so gar vergiftet hat, daß auch Satan durch sein Spiel mich zur Hölle stürzen will; da tannst du allein erretten: strafe nicht mein übertreten.

6. Bin ich gleich von dir ge­wichen, stell' ich mich doch wieder 11. Ach! bewahre mich vor ein, hat uns doch dein Sohn Schrecken, schüße mich vor Über­verglichen durch sein' Angst und fall, laß mich Krankheit nicht Todespein. Ich verleugne nicht aufwecken, treibe weg des Krieges die Schuld, aber deine Gnad' und Huld ist viel größer als die Sünde, die ich stets in mir be­finde.

Schall, wende Feu'r- und Wassers- Not, Pestilenz und schnellen Tod, laß mich nicht in Sünden sterben, noch an Leib und Seel' verderben.

12. O du großer Gott, erhöre, was dein Kind gebeten hat, Jesu, den ich stets verehre, bleibe ja mein Schutz und Rat und mein Hort, du werter Geist, der du Freund und Tröster heißt: höre doch mein sehnlichs

7. O du Licht der frommen Seelen, o du Glanz der Herr­lichkeit, dir will ich mich ganz befehlen diese Nacht und allezeit. Bleibe doch, mein Gott, bei mir, da es nunmehr dunkel schier, da ich mich so sehr betrübe, tröste mich mit deiner Liebe.

8. Schütze mich vors Teufels Flehen: Amen, ja, es soll ge­Netzen, vor der Macht der Fin- schehen!

sternis, die mir manche Nacht

zusetzen und erzeugen viel Ver­drieß. Laß mich dich, o wahres 947. Licht, nimmermehr verlieren nicht,

Mel. Wer nur den lieben Gott 2c.

Wer weiß, wie nahe

mir mein Ende?

wenn ich dich nur hab' im Her- Hin geht

die Zeit, her kommt zen, fühl' ich nicht der Seele der Tod. Ach, wie geschwinde Schmerzen.

und behende kann kommen meine Todesnot! Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut, mach's nur mit meinem Ende gut.

9. Wenn mein' Augen schon sich schließen und ermüdet schla­fen ein, soll mein Herz dennoch beflissen und auf dich gerichtet sein. Meiner Seele mit Begier

2. Es kann vor Nacht leicht anders werden, als es am frü=