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Ewigkeit hält unvergänglich Gut bereit!
9. Weil ich denn auf so viele Weise, mein Vater, bin dein Eigentum: so gieb, daß ich dich würdig preise und freudig mehre deinen Ruhm; laß mich dir die nen allezeit in Unschuld und Gerechtigkeit.
Allgemeine Bitten.
2. Gedenke meiner, wenn ich höre dein süßes Evangelium, und mach durch diese Himmelslehre mein Herz zu deinem Heiligtum: so wird dein Wort in mir gedeihn und reich an guten Früchten sein.
3. Gedente meiner, wenn ich bete, und laß dein Ohr mir offen stehn; wenn ich in Christo vor dich trete, laß gnädig, was ich bat, geschehn; was sonst ich fleh', wollst du verleihn, wenn mirs tann gut und selig sein.
Haß und Neide mein Freund und Tröster könnte sein? Ich harre dein mit frohem Mut, auch wenn die Welt mir wehe thut.
Mel. Wer nur den lieben Gott zc.
17. Mein ein lieber Gott, ge
denke meiner, sei mit mir jetzt und allezeit. Denn außer dir ist nirgend einer, der 18. mich mit Rat und Trost erfreut. Dein Wort macht mich voll Zuversicht und sagt mir: du vergißt mein nicht.
4. Gedenke meiner, wenn ich falle, und gieb mich nicht der Sünde hin. Weil ich, so lang' ich hier noch walle, zum Guten schwach und träge bin: so stärke mich in meinem Lauf, hilf gnädig meiner Schwachheit auf.
5. Gedenke meiner, wenn ich leide; wen hab' ich sonst, als dich allein, der bei der Menschen
6. Gedente meiner, wenn ich sterbe und mich die ganze Welt vergißt; versete mich in jenes Erbe, wo du mein Teil und Leben bist; denn bliebst du nicht im Himmel mein, so würd' er mir kein Himmel sein.
In eigener Melodie.
Gott, du frommer Gott, du Brunnquell guter Gaben, in dem wir alle sind, von dem wir alles haben; gieb mir gesunden Leib, und daß in solchem Leib ein' unverletzte Seel' und rein Gewissen bleib'.
2. Verleih mir Lust und Kraft, zu thun, was mir gebühret, wo= zu mich dein Befehl in meinem Stande führet. Gieb, daß ich's thue bald, zu der Zeit, da ich soll, und was in dir gethan, das laß gelingen wohl.
3. Hilf, das ich rede nur, womit ich kann bestehen; laß kein unnüßes Wort aus meinem Munde gehen; und wenn in meinem Amt ich reden soll und muß, so gieb den Worten Kraft und Nachdruck ohn' Verdruß.
4. Wenn Trübsal bricht herein, so laß mich nicht verzagen; gieb einen Heldenmut, das Kreuz hilf selber tragen. Bedarf ich Rat und Trost, so schenk mir einen Freund, der in Gefahr und Not es treulich mit mir meint.


