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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinden : mit Genehmigung des Kgl. Konsistoriums der Provinz Brandenburg
Entstehung
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Allgemeine Bitten.

allem meinen Thun begleite mich| lich Herz, das dich für alles preift; dein Segen. Was mein Beruf ver- erfülle selbst im größten Schmerz langt, was mir gebeut die Pflicht, mit Frieden meinen Geist. vollbringt nur deine Kraft; drum, Gott, verlaß mich nicht!

5. Ach Gott, verlaß mich nicht, daß ich mich dir ergebe, voll Lieb' und Hoffnung sei; recht glaub' und christlich lebe. Bereite mich schon hier, zu schaun dein Ange­sicht, und auch im Tode noch, mein Gott, verlaß mich nicht!

3. Zeuch meine Seele ganz zu dir und deiner Liebe hin; und mehr sei deine Gnade mir als irdischer Gewinn.

Mel. Nun sich der Tag 2c.

4.

gütiger, allein bei dir steht aller Menschen Heil. Nur du kannst segnen;

2. Aus Staube schufst du mich, der Staub soll sich zu dir erhe­ben; ich, der Verwesung sichrer gieb auch mir an deinem Se- Raub, soll ewig bei dir leben. gen Teil. 3. Was ist der Mensch, wie 2. Erleuchte du mir den Ver- arm, wie bloß, wie elend hier stand, was gut ist, einzusehn, auf Erden! Was ist der Mensch, und leite mich an deiner Hand, wie frei, wie groß, wie selig soll den Weg des Heils zu gehn. er werden!

4. Lockt mich die schnöde Lust der Welt, dann steh mir Schwa­chen bei, daß ich in dem, was dir gefällt, fest und beharrlich sei.

5. Gieb mir zu jeder guten That von oben her Gedeihn, und reize mich, mit Hülf' und Rat den Nächsten zu erfreun.

8. Verleih mir bei des Lebens Last den Trost der Ewigkeit, bis mich, wie du verheißen hast, voll­kommne Wonn' erfreut.

6. Die Sorge für mein irdisch Glück werf ich allein auf dich; auf mir auch ruht dein Vaterblick; ich weiß, du sorgft für mich.

Mel. Ich dank' dir schon zc.

5. Allmächtiger, der seinen

Thron im Himmel hoch erhöhet, erhöre mich, der Erde Sohn, der betend vor dir stehet!

4. Welch einen Vorzug gabst du mir, da du Vernunft mir schenk­test und einen Strahl des Lichts von dir in meine Seele senktest!

5. Ja, du hast mir das höchste Pfand von deiner Huld gegeben, da du auch mir den Sohn ge­fandt und in ihm Heil und Leben.

6. Darum, Herr, beug' ich mei­ne Knie' vor dir, der mich erho­ben; den Engeln gleich, soll ich, wie sie, anbeten dich und loben.

7. Verleih mir nur die Wissen­schaft, mein wahres Glück zu fin­den, und gieb mir Willen, Mut und Kraft, mich selbst zu über­

7. Gieb mir ein immer fröh- winden.