I. Advent.
5.
Mel.: Nun komm, der Heiden Heiland( 7). Gott sei Dank durch alle Welt,
der sein Wort beständig hält und der Sünder Trost und Rat zu uns hergesendet hat.
2. Was der alten Väter Schar höchster Wunsch und Sehnen war, und was sie geprophezeit, ist erfüllt in Herrlichkeit.
3. Zions Hülf und Abrams Lohn, Jacobs Heil der Jungfrau Sohn, der wohl zweigestammte Held hat sich treulich eingestellt. 4. Sei willkommen, o mein Heil! Hosianna, o mein Teil! richte du auch eine Bahn dir in meinem Herzen an.
5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, es gehöret dir allein; mach es,
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wie du gerne thust, rein von allem Sündenwust.
6. Und gleichwie dein Zukunft war voller Sanftmut, ohn Gefahr, also sei auch jederzeit deine Sanftmut mir bereit.
7. Tröste, tröste meinen Sinn, weil ich schwach und blöde bin und des Satans schlaue List sich zu hoch für mich vermißt.
8. Tritt der Schlange Kopf entzwei, daß ich aller Ängste frei, dir im Glauben um und an selig bleibe zugethan;
9. Daß, wenn du, o Lebensfürst prächtig wiederkommen wirst, ich dir mög entgegen gehn und vor dir gerecht beſtehn.
Heinr. Held um 1650,
6.
Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht( 17).
Hosianna! Davids Sohn kommt: 2. Hosianna ſei gegrüßt! Komm,
in Zion eingezogen. Auf, bereitet ihm den Thron, setzt ihm tausend Ehrenbogen, streuet Palmen, machet Bahn, daß er Einzug halten kann.
wir gehen dir entgegen; unser Herz ist schon gerüst, will sich dir zu Füßen legen, zeuch zu unsern Thoren ein; du sollst uns willkommen sein.


