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Am 24. und 25. Sonntage nach Trinitatis. welcher Enbe ist die Berbammniß, Macht in aller Geduld und Langmilthigwelchen der Bauch ihr Gott ist, und leit mit Freuden. Und danksaget dem ihre Ehre zu Schanden wird, derer, die Bater, ber uns tüchtig gemacht hat zu pisch gesinnt sind. Unser Wandel aber dem Erbtheil der Heiligen im Licht. ist im Himmel, von dannen wir auch Welcher uns errettet hat von der Obrig warten des Heilands Jesu Chrifti, des feit der Finsterniß, und hat uns versetzet Herrn, welcher unfern nichtigen Leib in das Reich seines lieben Sohnes, an verklären wird, daß er ähnlich werde welchem wir haben die Erlösung durch seinem verklärten Leibe nach der Wir- sein Blut, nämlich die Vergebung der fung, damit er tann auch alle Dinge Sünden. ihm unterthänig machen.
Evang. am 24. Sonnt. n. Trinit.,
a er solches mit ihnen rebete, fieche, Daba fam ber Obersten einer, und
fiel vor ihm nieder, und sprach: Herr, meine Tochter ist jetzt gestorben, aber tomm, und lege deine Hand auf sie, so wirb fie lebendig. Und Jesus stand auf, und folgte ihm nach, und seine Jünger. Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahre den Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm, und rührte seines Kleides Saum an. Denn fie sprach bei ihr selbst: Möchte ich nur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund. Da wandte sich Jesus um, und sah sie, und sprach: Sei getroft meine Tochter, dein Glaube hat bir geholfen. Und das Weib ward gefund zu berselbigen Stunde. Und als er in des Obersten Haus tam, und sah die Pfeiffer und das Getümmel des Volks, sprach er zu ihnen: Weichet, denn das Mägd lein ist nicht tobt, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. Als aber das Boll ausgetrieben war, gieng er hinein, und ergriff sie bei der Hand; da stand das Mägblein auf. Und dies Gerücht erscholl in baffelbige ganze Land.
Epiftel, Col. 1, v. 9-14. Derhalben
an, da wire gehöret haben, hören wir nicht auf für euch zu beten, und zu bitten, baß ihr erfüllet werdet mit Er fenntniß seines Willens, in allerlei geiftlicher Weisheit und Verstand. Daß ihr wandelt würdiglich dem Herrn zu allem Gefallen, und fruchtbar seid in allen guten Werken, und wachset in der Erfenntniß Gottes, und gestärket werdet mit aller Kraft, nach seiner herrlichen
Evang. am 25. Sonnt. n. Trinit., Matth. 24, v. 15-28. ihr
W Grenet der Verwüstung, davon geſagt ist durch den Propheten Daniel,
daß er stehet an der heiligen Stätte, ( wer das liefet, der merke darauf). Alsdann fliehe auf die Berge, wer im Jüdischen Lande ift. Und wer auf dem Dache ist, der freige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen. und wer auf dem Felde ift, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen. Wehe aber den Schwangern und Säugern zu der Zeit. Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter, oder am Sabbat. Denn es wird alsdann eine große Trübfal sein, als nie ge wesen ist, von Anfang der Welt bis her, und als auch nicht werden wird. und wo diese Tage nicht würden vertürzet, so würde kein Mensch selig: Aber um der Auserwählten willen werben die Tage verkürzet. So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Chriftus, ober ba, so sollt ihre nicht glauben. Denn es werden falsche Chrifti und falsche Propheten aufstehen, und große Zeichen und Wunder thun, daß verführet werden in den Irrthum die wählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt. Darum wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüsten, so geht nicht hinaus; siehe, er ist in der Kammer, so glaubets nicht. Denn gleichwie der Bliz ausgehet vom Aufgang, und scheinet bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft bes Menschen Sohns. Wo aber ein Nas ist, ba sammeln sich die Abler.


