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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 9. und 10. Sonntage nach Trinitatis. beinem Namen geweiffaget? Haben wir| Nimm beinen Brief, febe dich und nicht in beinem Namen Teufel aus schreibe flugs fünfzig. Darnach sprach getrieben, haben wir nicht in deinem er zu dem Andern: Du aber, wie viel Namen viel Thaten gethan? Dann bist du schulbig? Er sprach: Hundert werde ich ihnen bekennen: Ich habe Malter Weißen. Und er sprach zu ihm: euch noch nie erkannt; weichet alle von Nimm deinen Brief, und schreib achtzig. mir, ihr Uebelthäter. Und der Herr lobete den ungerechten Haushalter, daß er flüglich gethan hatte, denn die Kinder dieser Welt find the

Epistel, Röm. 8, 6. 12.17.

denn die des in ihrem Geschlechte. Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.

wir Schuldner, nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleische lebet, so werdet ihr sterben müssen. Wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tödtet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geift Gottes treibet, die sind Gottes Epistel, 1. Cor. 10, b. 6-13, Kinder. Denn ihr habt nicht einen schehen, daß wir uns nicht gelüften as ist aber uns zum Vorbild ge= tnechtischen Geift empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern laffen des Bösen, gleichwie jene gelüftet ihr habt einen findlichen Geift empfan- hat. Werdet auch nicht Abgöttische, gen, burch welchen wir rufen: Abba, gleichwie jener Etliche wurden, als ges lieber Vater! Derselbige Geist gibt schrieben stehet: Das Volk setzte fich Zeugniß unserm Geiste, daß wir Gottes nieder zu effen und zu trinken, und Kinder sind. Sind wir denn Kinder, stand auf zu spielen. Auch laßt une so find wir auch Erben, nämlich Gottes nicht Hurerei treiben, wie Etliche unter Erben und Miterben Christi, so wir jenen Hurerei trieben, und fielen auf anders mit leiden, auf daß wir auch einen Tag brei und zwanzig tausend. mit zur Herrlichkeit erhoben werden.| Laßt uns auch Christum nicht versuchen,

wie Etliche von jenen ihn versuchten, und wurden von den Schlangen um­gebracht. Murret auch nicht, gleichwie iener Etliche murreten und wurden um gebracht durch den Verderber. Solches alles widerfuhr ihnen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Wars nung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist. Darum, wer sich läßt tünten, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. Es hat euch noch feine, denn menschliche Versuchung be treten; aber Gott ist getreu, ber euch nicht läßt versuchen über euer Ver. mögen, sondern macht, daß die Ver­suchung so ein Ende gewinne, daß ihr es könnet ertragen.

Evang. am 9. Sonnt. n. Trinit., Luc. 16, v. 1-9.

sprach aber auch zu seinen Jüngern. Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter, der war vor ihm be­rüchtiget, als hätte er ihm seine Güter umbracht. Und er forderte ihn, und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir? Thue Rechnung von deinem Haus­halten: denn du kannst hinfort nicht mehr Haushalter sein. Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich thun? Mein Herr nimmt das Amt von mir, graben mag ich nicht, so schäme ich mich zu betteln. Ich weiß wohl, was ich thun will, wenn ich nun von dem

Amt gesetzt werde, daß fie mich in ihre Evang. am 10. Sonnt. n. Trinit.,

Luc. 19, v. 41-48.

Häuser nehmen. Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn, und sprach zu dem Ersten: Wie viel bist du meinem nd Herrn schuldig? Er sprach: Hundert die Stadt an, und weinete über Tonnen Dels. Und er sprach zu ihm: sie, und sprach: Wenn du es wüßteft.

er kam, er