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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 5. und 6. Sonntage nach Trinitatis.

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ber Rindschaft, und warten auf unseres| ihr den Segen ererbet. Denn wer Leibes Erlösung. leben will, und gute Tage sehen, der fchweige seine Zunge, daß sie nichte Böses rebe, und seine Lippen, daß fie nicht trügen. Er wende sich vom Bösen und thue Gutes, er suche Frieden, und

des

Evang. am 5. Sonnt. n. Trinit.,

Luc. 5, v. 1.11.

Ce begab fich aber, da fich das Volk

hören

Wort

Herrn sehen auf die Gerechten und seine Phren auf ihr Gebet; das Angesicht aber des Herrn stehet auf die, so Böses thun. Und wer ist, der euch schaden fönnte, so ihr dem Guten nachkommet? Und ob ihr auch leidet um der Gerech Lande führete. Und er setzte sichtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch aber vor ihrem Trotzen nicht und erschrecket nicht. Heiliget aber Gott den Herrn in eurem Herzen. Evang. am 6. Sonnt. n. Trinit., Matth. 5, v. 20-26.

Gottes, und er stand am See Gene­zareth, und sahe zwei Schiffe am See fiehen, die Fischer aber waren aus­getreten, und wuschen ihre Netze; trat er in der Schiffe eins, welches Simonis war, und bat ihn, daß ers ein wenig vom und lehrete das Volf aus dem Schiffe. Und als er hatte aufgehöret zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, auf daß ihr einen Zug thut. Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen. Und da fie das thaten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß. Und fie wintten ihren Gesellen, die im anderen Schiffe waren, daß sie kämen, und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen, und fülleten beide Schiffe voll, also daß fie funken. Da das Simon Petrus sab, fiel er Jesu zu den Knieen, und sprach: Herr, gehe von mir hinaus, ich bin ein sündiger Mensch. Denn es war ihn ein Schrecken ankommen, und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander gethan hatten, deffelbigen gleichen auch Jacobum und Johannem, die Söhne Zebibäi, Simonis Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht, benn von nun an wirst du Menschen fahen. Und sie führten die Schiffe zu Lande, und verließen alles, und folgeten ihm nach.

Epistel, 1. Pet. 3, v. 8-15.

sei denn eure Gerechtigkeit beffer, denn der Schriftgelehrten und Pharifäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt ge­hört, daß zu den Alten gesagt ist: Su ſollst nicht tödten; wer aber tödtet, der foll des Gerichts schuldig sein. Ich aber fage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha, der ist des Raths schuldig. Wer aber sagt: Du Narr, der ist des hölli­schen Feuers schuldig. Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirft allda eindenken, daß dein Bruder etwas wider dich habe; so laß allda vor dem Altar deine Gabe, und gehe zuvor hin, und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe. Sei willfährig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermal­einft überantworte dem Richter, und der Richter überantworte dich dem Diener, und werdest in den Kerter

wirst nicht von dannen heraus fommen, bis du auch den letzten Heller bezahleft.

finnt, mitleidig, brüderlich, barm­herzig, freundlich. Bergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Schelt Epistel, Nöm. 6, v. 3-11. wort; sondern bagegen segnet, und Misset ihr nicht, daß alle, die wie wiffet, daß ihr dazu berufen seib, daß in Jesum Chriftum getauft find