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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Um heiligen Oster- Montage.

unb faget es feinen Jüngern und Petro,| Auch haben uns erschreckt etliche Weiber daß er vor euch hingehen wird in Ga- der unsern, die sind frühe bei dem Hilda; da werdet ihr ihn sehen, wie Grabe gewesen, haben seinen Leib nicht er euch gefaget hat. Und sie giengen funden, kommen und sagen, sie haben schnell heraus, und flohen von dem ein Gesicht der Engel gesehen, welche Grabe, denn es war sie Zittern und sagen, er lebe. Und etliche unter uns Entsetzen ankommen, und sagten nie- giengen hin zum Grabe, und fanden mand nichts, denn sie fürchteten sich. es also wie die Weiber sagten, aber ihn fanden sie nicht. Und er sprach zu ihnen: O fhr Thoren und träges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben. Mußte nicht Christus solches leiden, und zu seiner Herrlichkeit eingehen? Und fieng an von Mose und allen Propheten, und legte ihnen alle Schrift aus, die von ihm gesagt waren. Und fie tamen nahe zum Flecken, da sie bingiengen, und er stellete fich, als wollte er fürder gehen. Und sie nöthigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns, denn es der Tag hat fich geneiget. Und er gieng hinein, Und es

da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brod, dankete, brachs, und gabe ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet und erkenneten ihn. Und er berschwand vor ihnen. Und ste sprachen unter einander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege, als er uns die Schrift öffnete? Und sie standen auf zu der­selbigen Stunde, kehreten wieder gen Jerusalem und fanden die Eilfe ver­sammelt, und die bei ihnen waren, welche sprachen: Der Herr ist wahr. haftig auferstanden, und Simoni er­schienen. Und sie erzähleten ihnen, was auf dem Wege geschehen war, und wie er von ihnen erkannt wäre, an dem, da er das Brod brach.

Epistel, 1. Cor. 5, b. 7-8.

Fere

ben alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleich wie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert. Darum laffet uns Ostern halten, nicht im alten Sauerteige, auch nicht im Sauer­teige der Bosheit und Schalkheit, son bern in dem Süßteige der Lauterkeit und der Wahrheit.

Evangel. am heil. Oster- Montage,

Luc. 24, b. 13-35.

ub

bemselben Tage in einen Flecken, der war von Jerusalem sechszig Feld­weges weit, des Name heißet Emmaus, und fie redeten mit einander von allen diesen Geschichten. Und es geschah, da ste so rebeten und befragten sich mit einander, nahete Jesus zu ihnen, und wandelte mit ihnen. Aber ihre Augen wurden gehalten, daß sie ihn nicht fannten. Er aber sprach zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr zwischen euch handelt unterweges, und feid so traurig? Da antwortete einer, mit Namen Cleophas, und sprach zu ihm: Bist du allein unter den Fremd­lingen zu Jerusalem, ber nicht wisse, was in diesen Tagen brinnen geschehen ift? Und er sprach zu ihnen: Welches? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jefu von Nazareth, welcher war ein Prophet, mächtig von Thaten und Worten vor Gott und allem Volt. Wie ihn unsere Hohenpriester und der Wahrheit, daß Gott die Person Obersten überantwortet haben zur Ver- nicht ansiehet; sondern in allerlei bammniß des Todes, und gekreuziget. Bolt, wer ihn fürchtet und recht thut, Wir aber hoffeten, er sollte Sfrael er der ist ihm angenehm. Ihr wisset lösen. Und über das alles ist heute der wohl von der Predigt, die Gott zu britte Tag, daß solches geschehen ist. ben Kindern Israel gesandt hat, und

Epistel, Apoft. Gefc. 10, v. 34-41.

etrus aber that seinen Mund auf

P und sprach! Non erfahre ich mit