Benjamin Schmolkens
singt und keinen Feind mehr kennt. Ich werde diese Lust hier in der Ferne schauen, bis daß mein Glaube mich zum wahrenSchauen bringt. Indessenwill ich mich nur deiner Macht vertrauen, da abermal der Schlaf zumeinen Augen dringt. Hast du, mein Gott! in mir die Ruhe heut genommen, so nehm ich meine Ruh auch wiederum in dir: Du bist zu mir ins Herz. mit deinem Wortgekommen, so komme doch nun auch in meine Kammer hier. Sei über mir mit Schuß, sei. neben mir mit Segen, sei in mir, daß ich auch in dir verbleiben kann, so mag der Teufel sich mit allen Schuppen regen, mein Bette bleibet doch ein sichres Canaan. Ich werf in deinen Schoos auch alle meine Lieben, o Vater, lege du auch deine Hand auf sie: Laß weder Stadt noch Land Mord, Raub und Brand betrüben, ſo schallet überall deinLobspruchmorgen früh. Die neue Woche wird von neuer Güte sagen, denn die ist über
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